Der EU-Klimawandeldienst Copernicus prognostiziert, dass das Jahr 2026 fast sicher die Marke von 1,5 Grad globaler Erwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit überspringen wird. Diese Entwicklung würde bedeuten, dass die kritische Schwelle bereits zum zweiten Mal nach dem Jahr 2024 innerhalb eines Kalenderjahres überschritten wird. Die Weltgemeinschaft hatte ursprünglich das Ziel verfolgt, die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, um die katastrophalsten Folgen der Klimakrise zu verhindern.
Es ist jedoch wichtig zu differenzieren, dass das Ziel offiziell erst dann als gerissen gilt, wenn die Marke in einem mehrjährigen Durchschnitt überschritten wird. Dennoch verdeutlichen die aktuellen Daten einen Trend zur Beschleunigung der Erwärmung. Bereits im Jahr 2024 lag die globale Temperatur erstmals in einem gesamten Kalenderjahr über der Grenze von 1,5 Grad.
Zusätzlich zu den langfristigen Prognosen für 2026 meldete der Dienst Copernicus aktuelle Extremwerte. So wurde nun der wärmste Oktober jemals gemessen, was die aktuelle Dynamik der globalen Temperatursteigerung unterstreicht. Diese Messungen stützen die immer klarer werdende Prognose für die kommenden Jahre.
Die Daten des EU-Klimawandeldienstes dienen als Grundlage für die globale Bewertung der Klimaziele. Während die Einzeljahre 2024 und 2026 die 1,5-Grad-Marke reißen könnten, bleibt der mehrjährige Durchschnitt der entscheidende Indikator für die langfristige Einhaltung der internationalen Klimavorgaben.




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