BOGOTÁ, Kolumbien, 14. August 2026 /PRNewswire/ -- Zoomlion Heavy Industry Science & Technology Co., Ltd. („Zoomlion") hat Bagger, Kompaktlader, Kräne und Hilfsgüter bereitgestellt, um die Rettungsmaßnahmen nach dem Erdbeben der Stärke 7,5 zu unterstützen, das Kolumbien am 10. August erschütterte.
Das Erdbeben, das sich um 7:34 Uhr Ortszeit im Westen Kolumbiens ereignete, ist das stärkste, das das Land seit Jahrzehnten erlebt hat. Nach Angaben des China Earthquake Networks Center lag die Tiefe des Bebens bei 80 Kilometern, das Epizentrum befand sich in der Nähe von San José del Palmar im nordwestlichen Departement Chocó.
Unmittelbar nach dem Erdbeben aktivierte Zoomlion seinen Notfallmechanismus. Die kolumbianische Tochtergesellschaft des Unternehmens koordinierte ihre Maßnahmen mit den lokalen Katastrophenschutzbehörden in Pereira und Cali – zwei der am stärksten betroffenen Städte – und nutzte ihre vor Ort vorhandenen Strukturen, um Personal und Hilfsgüter zum Epizentrum zu mobilisieren. Gleichzeitig entsandte das Unternehmen über Nacht fast 10 wichtige Rettungsmaschinen, darunter fünf Bagger und zwei Kompaktlader, sowie auf die eingesetzten Geräte und das Personal zugeschnittenes Material und Hilfsgüter in das Katastrophengebiet. Alle Geräte sind eingetroffen und werden nun für die Trümmerbeseitigung, die Wiederherstellung von Straßen sowie Such- und Rettungsmaßnahmen eingesetzt.
Die betroffenen Gebiete sind durch schwer beschädigte Straßen, weit verbreitete Trümmer und anhaltende Nachbeben gekennzeichnet, was die Rettungsmaßnahmen extrem erschwert. Unter der Leitung von geschulten Fachkräften werden die Bagger und Kompaktlader von Zoomlion systematisch eingesetzt, um schweres Trümmermaterial zu beseitigen, eingestürzte Gebäude zu durchbrechen, Rettungskorridore freizuräumen und gefährliche Situationen zu beurteilen – und so nach und nach Wege zu den Überlebenden zu erschließen.
Weitere Rettungsteams und Servicetechniker von Zoomlion treffen weiterhin in der betroffenen Region ein und werden unter der einheitlichen Koordination der lokalen Behörden an den Hilfsmaßnahmen teilnehmen. Die Servicetechniker bleiben vor Ort, um während der gesamten Rettungsmission umfassende Unterstützung für die Ausrüstung zu leisten.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.