346.527 Teilnehmer aus 173 Ländern nahmen an der 13. Auflage des weltweiten Spendenlaufs teil.
SALZBURG, Österreich, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Wings for Life World Run 2026 hat am Sonntag eine Rekordsumme von 9,2 Millionen Euro für die Erforschung von Rückenmarksverletzungen gesammelt, als 346.527 Teilnehmer aus 192 Nationen in 173 Ländern teilnahmen. Die 13. Auflage startete zeitgleich um 11:00 UTC mit sieben Flagship Runs, 648 App Run Events und der Wings for Life World Run App. Hundert Prozent aller Startgelder und Spenden gehen direkt an die Wings for Life Foundation, deren Ziel es ist, eine Heilung für Rückenmarksverletzungen zu finden.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (2013) und Wei et al. (2025) treten jedes Jahr weltweit bis zu 500.000 neue Fälle von Rückenmarksverletzungen auf, die nach wie vor zu den am stärksten unterfinanzierten Bereichen der medizinischen Forschung gehören. Wings for Life wurde 2004 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Salzburg, Österreich. Das Unternehmen hat weltweit 344 von Experten begutachtete Forschungsprojekte finanziert. Die Stiftung unterstützt derzeit 72 aktive Projekte in 15 Ländern, wobei die Finanzierungsentscheidungen von einem international renommierten wissenschaftlichen Beirat und einem Pool von 737 Gutachtern getroffen werden, die bis heute beteiligt sind.
Der Japaner Jo Fukuda stellte in Fukuoka, Japan, mit 78,95 km einen neuen Weltrekord bei den Männern auf. Die Niederländerin Mikky Keetels stellte im niederländischen Breda mit 62,24 km einen neuen Weltrekord bei den Frauen auf. Die Teilnehmer legten insgesamt 2.889.278,26 km weltweit zurück.
„Alles, was wir sammeln, kommt direkt der Sache zugute, nichts wird verschwendet", sagt Dr. Christian Göritz, leitender Forscher am Karolinska Institutet in Stockholm und von Wings for Life finanzierter Forscher. „Als Forscher, der sich tagtäglich mit Rückenmarksverletzungen beschäftigt, ist es unglaublich beeindruckend, dieses Maß an Unterstützung zu sehen. Rückenmarksverletzungen können nicht allein gelöst werden - was diese Veranstaltung so besonders macht, ist, dass jeder mitmachen kann, unabhängig von seinem Niveau, und dass jeder Beitrag wirklich zählt."
Die Veranstaltung findet im Catcher-Car-Format statt, mit einer beweglichen Ziellinie, die 30 Minuten nach dem globalen Start beginnt und es Läufern, Gehern und Rollstuhlfahrern ermöglicht, im selben Rennen zu starten.
Rückenmarksverletzungen gehören nach wie vor zu den am stärksten unterfinanzierten Bereichen der medizinischen Forschung, weshalb das direkte Finanzierungsmodell von Wings for Life für die Entwicklung neuer Therapien besonders wichtig ist.
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Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.