Wacoms neuester rotationssensitiver Stift bietet ambitionierten Digitalkünstlern grenzenlose Ausdrucksfreiheit und überträgt die Haptik traditioneller Werkzeuge in die digitale Welt.
TOKIO, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Am heutigen Tag hat Wacom den Wacom Art Pen 2 vorgestellt: einen rotationssensitiven Stift, der speziell für all jene Digitalkünstler und Kreativprofis entwickelt wurde, die sich präzise und ausdrucksstarke Steuerung in ihrem digitalen Workflow wünschen.

Ausdrucksstarke Steuerung dank Rotation
Aufbauend auf dem Erbe des originalen Wacom Art Pen (KP701E), bietet auch der neue Wacom Art Pen 2 360°-Rotation und führt diese Funktion in die neueste Stift- Technologiefamilie von Wacom ein. Mit kompatiblen Pinseln, Stiften und Cursor reagiert er nicht nur auf Druck und Neigung, sondern (bei Verwendung mit unterstützter Software) auch auf den Drehwinkel des Stiftes. Künstler können mit dem Wacom Art Pen 2 Strichstärke und Charakter gezogener Linien ganz einfach durch Drehen des Stiftes in der Hand variieren – ähnlich wie Künstler seit jeher den Winkel ihres Bleistifts, Flachpinsels, Filzstifts oder Kalligrafiestifts verändern, um verschiedene Effekte zu erzielen. Diese intuitive Steuerung ermöglicht ein natürlicheres und dynamischeres Zeichenerlebnis, das der Vielseitigkeit bekannter althergebrachter Werkzeuge entspricht.
„Seit Jahren schätzen Künstler den Wacom Art Pen für seine einzigartige Haptik und die Ausdrucksmöglichkeiten, die er bietet. Beim Wacom Art Pen 2 haben wir auf unsere passionierte Community gehört und das, was sie liebt, weiterentwickelt. Wir haben eine vertraute Erfahrung in unsere neueste Stift-Technologie eingebunden", so Koji Yano, Senior Vice President, Creative Experience Unit bei Wacom. „Indem wir diese Funktionen in unsere aktuellen Geräte integrieren, möchten wir Kreativen noch größere Freiheit darin bieten, ihre Visionen zum Leben zu erwecken."
Intelligentes Design für Künstler
Der Wacom Art Pen 2 ist mit Wacoms batterieloser EMR-Technologie und drei Stifttasten ausgestattet, die den Workflow optimieren und Unterbrechungen minimieren. Mit bis zu 8.192 Stufen Drucksensitivität ermöglicht der Stift präzise und flüssige Steuerung – ob in feinen Skizzen oder bei dynamischen, kraftvollen Strichen. Eine im Stift integrierte Halterungbietet Platz für drei Ersatzspitzen, sodass Künstler diese bei Bedarf schnell austauschen können.
Neue Spitzen für gefühlvolles Gestalten
Drei neu entwickelte Stiftspitzentypen stehen zur Auswahl: Art Pen 2 Carbon Shaft POM Spitzen, Art Pen 2 POM Spitzen und Art Pen 2 Filzspitzen. Sie alle sind dafür ausgelegt, ein unverwechselbares Zeichengefühl zu vermitteln. Im Lieferumfang des Stiftes ist eine Art Pen 2 Carbon Shaft POM Spitze enthalten. Diese Spitzen sind exklusiv für den Wacom Art Pen 2 konzipiert und nicht mit den Spitzen des Wacom Pro Pen 3 kompatibel.
Kompatibilität
Der Wacom Art Pen 2 ist kompatibel mit dem Wacom MovinkPad Pro 14, Wacom Intuos Pro (PTK470 / PTK670 / PTK870), Wacom Cintiq 16 (DTK168), Wacom Cintiq 24 (DTK246) und Wacom Cintiq 24 touch (DTH246). Die Modelle der Wacom Cintiq Pro-Serie (DTH172 / DTH227 / DTH271) werden später im Jahr 2026 unterstützt.
Verfügbarkeit
Der Wacom Art Pen 2 wird in nächster Zeit verfügbar sein.
Hinweis: Im Gegensatz zum Wacom Pro Pen 3 unterstützt der Wacom Art Pen 2 keine austauschbaren Tastenplatten, Griffe oder Ausgleichsgewichte zur individuellen Anpassung von Griff oder Schwerpunkt des Stiftes.
Über Wacom
Wacom gehört zu den weltweit führenden Anbietern digitaler Stiftlösungen und bietet intuitive Werkzeuge zum Schreiben und Zeichnen. Unsere Produkte haben sich in allen kreativen Bereichen – von Studios und Klassenzimmern bis hin zum Gesundheitswesen – bewährt und dienen Studierenden und Profis gleichermaßen. Dank Partnerschaften mit führenden Technologiemarken kommen Wacom Stifttechnologien auch in vielen stiftfähigen PCs, Tabletts und Smartphones zum Einsatz.
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.