GÖTEBORG, Schweden, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Volvo Trucks stellt die Ergebnisse einer Investition in Höhe von mehreren Milliarden SEK in Technologien vor, die das globale Produktangebot und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf lange Sicht stärken sollen.
Eine völlig neue, kraftstoffsparende Plattform für Verbrennungsmotoren, die für verschiedene erneuerbare Kraftstoffe – einschließlich künftiger Wasserstoffanwendungen – ausgelegt ist, sowie neue elektrische Antriebsstränge mit einer Reichweite von bis zu 700 km sollen die Lkw von Volvo in allen Märkten und Transportsegmenten zukunftssicher machen.
Der weltweite Kundenstamm der Vertriebsaktivitäten von Volvo Trucks verlangt nach einer breiten Palette an effizienten Antriebssträngen, da sich die Kraftstoffversorgung, die Tankstelleninfrastruktur und die Kundenpräferenzen je nach Region und Markt erheblich unterscheiden.
„Die Dekarbonisierung der Verkehrsbranche muss beschleunigt werden, weswegen diese Markteinführung auch so wichtig ist. Unsere neuen elektrisch angetriebenen Lkw können in den meisten Fällen herkömmliche Fahrzeuge ersetzen. In bestimmten Regionen und Transportsegmenten sind wir jedoch auch auf den Verbrennungsmotor angewiesen, um den CO₂-Ausstoß jetzt und in Zukunft zu senken. Eine einheitliche Motorplattform ermöglicht uns Synergieeffekte und größere Produktionsmengen", sagt Roger Alm, Präsident von Volvo Trucks.
Volvo Trucks bringt ein neues Schwerlastmodell mit einer Reichweite von bis zu 700 km pro Ladung auf den Markt. Das Unternehmen führt zudem eine überarbeitete Modellpalette an Elektrofahrzeugen ein. Weitere Transportsegmente und Betreiber können nun von herkömmlichen Kraftstoffen auf Elektroantrieb umsteigen.
Der Verbrennungsmotor spielt eine wichtige Rolle bei den Netto-Null-Zielen von Volvo. Es wird eine völlig neue 13-Liter-Motorplattform eingeführt, die für zwei Motortypen – Diesel- und Gasmotoren – zum Einsatz kommen wird.
Beide sind für erneuerbare Kraftstoffe wie Biodiesel und Biogas ausgelegt und ebnen damit den Weg für Transportunternehmen hin zu einer emissionsfreien Zukunft. Der nächste Schritt im Bereich der gasbetriebenen Kraftstoffe sind wasserstoffbetriebene Verbrennungsmotoren, die Volvo noch vor 2030 auf den Markt bringen will.
Die Einführung der neuen batterie-elektrischen Lkw von Volvo beginnt im Jahr 2026. Der Verkaufsstart für die neuen Verbrennungsmotoren ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
LINK zu Bildern
Volvo Trucks bietet umfassende Transportlösungen für anspruchsvolle Geschäftskunden. Das Unternehmen vertreibt eine umfangreiche Palette an mittelschweren bis schweren Lkw. Die Kundenbetreuung erfolgt über ein weltweites Händlernetz mit 2.200 Servicestellen in rund 130 Ländern. Volvo Trucks ist Teil der Volvo Group.
Video - https://mma.prnewswire.com/media/2975760/Volvo_Trucks.mp4
Foto- https://mma.prnewswire.com/media/2975761/Volvo_Trucks_1.jpg
PDF - https://mma.prnewswire.com/media/2975762/Volvo_Trucks.pdf
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2975717/5960679/Volvo_Logo.jpg


Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.