Tim Miller wird Strategic Advisor bei Gaming Compliance International

24.09.2026

Der ehemalige Executive Director der UK Gambling Commission soll GCI in den Bereichen Regulierungspolitik, Produktentwicklung und internationales Wachstum beraten

HENDERSON, Nevada, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Gaming Compliance International (GCI) hat heute die Ernennung von Tim Miller zum Strategic Advisor bekannt gegeben. Miller wird im Zuge der globalen Expansion des Unternehmens eine unabhängige regulatorische Perspektive auf die Transaktions- und Marktüberwachungsprodukte und -dienstleistungen von GCI einbringen.

Gaming Compliance International

Miller gründete kürzlich GamReg Consulting, ein Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Glücksspielregulierung, nachdem er zehn Jahre lang bei der United Kingdom Gambling Commission (UKGC) tätig war, zuletzt als Executive Director of Policy and Research. GCI wird einer der ersten Kunden von Miller im Rahmen dieses neuen Vorhabens sein, bei dem er direkt mit GCI-Geschäftsführer Matt Holt und dessen Team zusammenarbeiten wird, um als ehemaliger leitender Mitarbeiter einer Regulierungsbehörde neue Perspektiven einzubringen. In dieser Funktion wird Miller die Aufgabe haben, die internationale Marktexpansion von GCI zu unterstützen, sicherzustellen, dass die Lösungen von GCI den sich wandelnden Anforderungen der Glücksspielaufsichtsbehörden gerecht werden, und die Produktentwicklung unter regulatorischen Gesichtspunkten zu betrachten. Miller wird zudem seine Kenntnisse in den Bereichen Regulierungspolitik und Strategie in die Beratung einbringen, die GCI seinen Kunden aus dem Regulierungsbereich bietet, damit diese den Bedürfnissen ihrer Bürgerinnen und Bürger gerecht werden können.

Seit seiner Gründung 2025 bietet GCI weltweit eine Reihe von Dienstleistungen für Glücksspielaufsichtsbehörden an, darunter marktführende Plattformen zur Transaktionsüberwachung und Marktanalyse. Im Hinblick auf den 2026 World Cup stellte GCI den Aufsichtsbehörden Erkenntnisse aus der Marktbeobachtung zur Verfügung und half ihnen so, einen Überblick über die gesamten Wettaktivitäten in ihren Zuständigkeitsbereichen zu gewinnen – sowohl von lizenzierten als auch von nicht lizenzierten Anbietern. Allein in einem einzigen US-Bundesstaat hat GCI über 2.000 aktive Betreiber ermittelt – von denen die überwiegende Mehrheit nicht lizenziert war.

„Da GCI daran arbeitet, sich als führender Anbieter von Marktinformationen für Glücksspielaufsichtsbehörden weltweit zu etablieren, zeigt die Einstellung einer Persönlichkeit mit dem Fachwissen und dem Ansehen von Tim Miller den Aufsichtsbehörden, dass wir ihre Herausforderungen verstehen und dass wir die Tools und Dienstleistungen entwickeln, mit denen sie besser denn je gerüstet sind, um diese Herausforderungen zu meistern", sagte Matt Holt, CEO von GCI. „Nachdem wir das Engagement von Tim Miller in den letzten zehn Jahren bei der UKGC mitverfolgt haben, freuen wir uns sehr, dass er eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft von GCI übernehmen wird."

„Die Zusammenarbeit mit dem GCI-Team, das den Aufsichtsbehörden die benötigten Instrumente im Bereich Marktinformationen zur Verfügung stellt, ist für mich beim Start von GamReg Consulting absolut sinnvoll", sagte Tim Miller, Strategic Advisor to GCI und Founder of GamReg Consulting. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich die Instrumente, die die Aufsichtsbehörden zum Schutz ihrer Bürger benötigen, ständig weiterentwickeln, und ich werde dafür sorgen, dass GCI und seine Kunden bei der Optimierung ihrer Märkte stets einen Schritt voraus sind."

Holt und Miller werden auf der Global Gaming Expo (G2E) in Las Vegas im Rahmen der Podiumsdiskussion „New Tools for a New Age – Helping Regulators Understand Market Dynamics and Stop Illegal Gambling" (Neue Instrumente für ein neues Zeitalter – Wie Regulierungsbehörden Marktdynamiken besser verstehen und illegales Glücksspiel unterbinden können) sprechen. Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, dem 30. September, um 14:00 Uhr (PT) im Raum Titian 2305 im The Venetian Expo in Las Vegas statt. Neben Holt und Miller werden auch Oliver Shawano, Vice-Chairman der Forest County Potawatomi Gaming Commission, Stephanie Maxwell, Deputy Director und General Counsel für den Tennessee Sports Wagering Council, und Jonathan Michaels, Principal bei Michaels Strategies.

Informationen zu Gaming Compliance International (GCI):

Weitere Informationen finden Sie auf gamingcompliance.com, 

Info: contact@gamingcompliance.com

Informationen zu GamReg Consulting

GamReg Consulting ist ein internationales Beratungsunternehmen mit Sitz in Großbritannien, das Regierungen, Glücksspielaufsichtsbehörden und die sie unterstützenden Organisationen bei der Gestaltung von Regulierungssystemen unterstützt. Das von Tim Miller, dem ehemaligen Executive Director der UK Gambling Commission, gegründete Beratungsunternehmen verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich der Regulierung, internationale Einblicke und praktische Netzwerke, um Kunden dabei zu unterstützen, lizenzierte Märkte zu stärken, illegales Glücksspiel zu bekämpfen und den Verbraucherschutz zu verbessern.

Medienkontakt

Ross Anderson, COO, Gaming Compliance International

+1 (725) 218-9103  |  ross.anderson@gamingcompliance.com

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.