NICOSIA, Cyprus, Sept. 16, 2026 /PRNewswire/ -- Temu has signed a Memorandum of Understanding (MoU) with the Cyprus Information Technology Enterprises Association (CITEA) to support Cyprus' technology and business community with new digital growth opportunities.
Through the partnership, Temu will collaborate with CITEA's programmes, events, and network of member companies, contributing to initiatives that promote digital entrepreneurship and business development. CITEA, as the representative body of Cyprus' Information and Communications Technology sector, will support engagement between its members and Temu, highlighting opportunities for Cypriot companies to leverage digital platforms, explore new markets, and strengthen their global competitiveness.
The partnership builds on Temu's existing presence in Cyprus, where it introduced its Local Seller Program in 2025, providing eligible local businesses with access to digital commerce opportunities and the potential to expand their reach to customers across Europe.
For CITEA, the collaboration reflects its ongoing commitment to supporting the growth and internationalisation of Cyprus' technology ecosystem by connecting its members with global platforms, encouraging innovation, and creating pathways for local businesses to compete in an increasingly digital global economy.
"Partnering with a global leader in e-commerce like Temu creates meaningful opportunities for our members and the wider ICT business community," said George Malekkos, President of CITEA. "At CITEA, we are committed to helping Cypriot technology companies expand their reach, embrace new digital opportunities, and compete internationally. This collaboration gives our members greater visibility and access to European markets, while reinforcing Cyprus' position as an innovative and outward-looking technology hub."
Alongside CITEA, Temu will participate in local initiatives to connect directly with Cypriot entrepreneurs and companies within the digital business community. The partnership aims to foster collaboration, support local entrepreneurship, and highlight success stories demonstrating how Cypriot businesses can use digital tools and platforms to grow internationally. Both organisations will work together on shared communications to showcase opportunities for local merchants and businesses.
"Cyprus is home to an ambitious entrepreneurial community," said a Temu spokesperson. "Our collaboration with CITEA gives us a direct line to help local businesses embrace digital channels, tap into international demand, and thrive across new markets."
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About CITEA
The Cyprus Information Technology Enterprises Association (CITEA) was founded in 1987 and is the principal representative body for ICT enterprises in Cyprus, with more than 100 member companies spanning software, cloud infrastructure, systems integration, and related fields. CITEA is an active member of the World Information Technology and Services Alliance (WITSA), DigitalEurope, and the Cyprus Employers and Industrialists Federation (OEB). More information is available at citea.cy.
About Temu
Temu is a global e-commerce platform connecting consumers with millions of manufacturers, brands and business partners. Operating in more than 90 markets worldwide, Temu is committed to providing affordable, high-quality products that enable customers to live better lives.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.