STATETRON STELLT DIE ANDROMEAN CLASS™ VOR

19.08.2026

EINE NEUE ÄRA DER INDUSTRIALISIERUNG

Katar 2030: Statetron stellt einen neuen Entwurf für eine autonome, intelligente und energie-native Industrie vor

DOHA, Katar, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Statetron stellt heute die Andromean Class™ vor – eine neue industrielle Architektur, die eine neue Ära der Industrialisierung einläuten soll, in der künstliche Intelligenz, Robotik, autonome Logistik, Energiespeicherung und digitale Intelligenz in einem einzigen Fertigungsökosystem zusammenfließen.

Statetron Andromean

Die erste geplante Anlage der Andromean Class wird derzeit für Katar entwickelt. Das ursprüngliche Entwicklungskonzept sieht eine Fläche von etwa 10 Hektar vor, und die Architektur ist von Anfang an auf eine Erweiterung im Multi-Gigawatt-Maßstab ausgelegt.

Statetron hat sich nicht einfach zum Ziel gesetzt, ein weiteres Werk zur Batteriefertigung zu errichten. Vielmehr geht es darum, eine neue Generation industrieller Infrastruktur zu schaffen, in der die Fabrik selbst zu einem intelligenten, energieintegrierten System wird.

„Die erste industrielle Revolution hat die Produktion mechanisiert. Die digitale Revolution hat sie vernetzt. Die nächste Ära wird die Industrie intelligent, autonom und energieautark machen."

Lars Carlstrom, CEO Statetron

DIE ANDROMEAN CLASS

Die Andromean Class vereint KI-gesteuerte Produktion, robotergestützte Montage, autonomen Materialtransport, Digital-Twin-Technologie, automatisierte Qualitätskontrolle und intelligentes Energiemanagement in einer koordinierten industriellen Umgebung.

Ziel ist es, fragmentierte Fertigungsprozesse durch ein kontinuierlich vernetztes System zu ersetzen, in dem Produktion, Logistik, Energie, Daten und Wartung gemeinsam optimiert werden.

Im Zentrum der Plattform steht die modulare 5-MW-Power-Block-Architektur von Statetron, die für groß angelegte Energiespeicheranwendungen in den Bereichen Energieversorgung, Industrie, erneuerbare Energien und Netzinfrastruktur konzipiert ist.

Die Fertigungsplattform ist so ausgelegt, dass sie konfigurierbare Speicherdauern und eine schrittweise Erweiterung der Produktionskapazität im Zuge der steigenden Nachfrage unterstützt.

DIE FABRIK ALS ENERGIESYSTEM

Das Konzept der Andromean Class geht über die reine Fertigung hinaus.

Die Anlage selbst ist so konzipiert, dass sie erneuerbare Energieerzeugung, Energiespeicherung und intelligentes Energiemanagement integriert, wodurch die Technologie von Statetron Teil der Energieinfrastruktur wird, die die Fabrik betreibt.

So entsteht ein geschlossenes technologisches Ökosystem:

Energie versorgt die Fabrik, die Fabrik erzeugt Energie, und Infrastruktur sowie digitale Intelligenz verbinden das gesamte System.

Katar bietet ein überzeugendes Umfeld für diese Vision. Die Qatar Free Zones Authority zählt fortschrittliche Fertigung, KI, Robotik, IoT, Datenanalyse und saubere Technologien zu ihren strategischen Zukunftssektoren. Die Freihandelszone Umm Alhoul, die an den Hafen von Hamad angrenzt, ist auf Schwerindustrie, Logistik und Zukunftstechnologien ausgerichtet.

GESCHAFFEN FÜR DAS NÄCHSTE INDUSTRIELLE ZEITALTER

Die geplante Anlage in Katar ist eher als skalierbare industrielle Plattform denn als Fabrik mit fester Kapazität konzipiert. Produktion, Automatisierung, Logistik und Energieinfrastruktur können schrittweise auf eine Fertigung im Multi-Gigawatt-Maßstab ausgebaut werden.

Statetron ist überzeugt, dass diese Konvergenz von Intelligenz, Autonomie und Energie den nächsten Schritt in der Industrialisierung darstellt.

„Wir wollen keine weitere Batteriefabrik bauen. Wir wollen den Entwurf dafür erstellen, wie die Industrie selbst im nächsten Jahrzehnt funktionieren wird."

Lars Carlstrom, CEO, Statetron

ANDROMEAN CLASS™

EINE NEUE ÄRA DER INDUSTRIALISIERUNG

STATETRON

Energie für eine neue Welt

www.statetron.com

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.