Als erste KI-gestützte Zugriffskontrolle in Echtzeit kombiniert die Lösung Kontextverständnis und Geschwindigkeit, um Identitäten (ob Mensch, Maschine oder KI-Agenten) umfassend zu schützen.
DALLAS, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Silverfort, das führende Unternehmen für Identity Security, hat heute die Übernahme von Fabrix Security bekanntgegeben, einem innovativen KI-nativen Unternehmen für Identity Security. Gemeinsam werden Silverfort und Fabrix die ersten sein, die autonome Identity Security in Echtzeit bieten und damit Identitäten und Zugänge in einer Geschwindigkeit und in einem Umfang schützen, mit denen Menschen nicht mehr mithalten können. Mit der identitätszentrierten KI-Entscheidungs-Engine von Fabrix, die die Schnelligkeit von nicht-menschlichen und agentenbasierten Identitäten bewältigen kann, und der einzigartigen Runtime Access Protection (RAP)-Technologie von Silverfort, die diese Entscheidungen kontinuierlich und überall durchsetzen kann, sind Unternehmen in der Lage, agentenbasierte KI einzuführen und ihr Geschäft zu skalieren, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Die gemeinsame Lösung definiert Identity Security und Zugriffskontrollen für das Zeitalter der KI neu – mit der ersten autonomen Identity-Security-Plattform, die KI in Echtzeit nutzt, um zu bestimmen und durchzusetzen, worauf Identitäten (ob Mensch, Maschine oder KI-Agenten) zugreifen dürfen und wann.
Sicherheit im Zeitalter der KI erfordert kontextabhängige Entscheidungen in Echtzeit. Statische Regeln können hier nicht mithalten.
Identitätsmissbrauch, ob absichtlich oder unabsichtlich, war schon immer ein Risiko. Die Ära der KI-Agenten macht ihn jedoch deutlich schwerer beherrschbar. Die Zunahme von nicht-menschlichen und agentenbasierten Identitäten in Unternehmen sowie deren Geschwindigkeit und unvorhersehbares Zugriffsverhalten überfordern herkömmliche Identitäts- und Zugriffswerkzeuge. Neue KI-Modelle wie Mythos von Anthropic sind noch schwerer zu kontrollieren und ermöglichen Hackern komplexe Angriffe (oft unter Verwendung gestohlener Identitäten und überprivilegierter Zugriffe) - menschliche Verteidiger können darauf nicht schnell genug reagieren. Manuell verfasste Autorisierungsregeln und regelmäßige Zugriffsüberprüfungen, die für menschliche Benutzerinnen und Benutzer ohnehin nur begrenzt wirksam sind, können diese Geschwindigkeit und Komplexität nicht bewältigen. Identity- und Security-Teams tun sich schwer damit, unbefugten Zugriff zu verhindern, ohne dadurch Innovationsprozesse zu behindern. Die einzige Möglichkeit, Identität und Zugang im Zeitalter der KI zu sichern, besteht darin, bestimmte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen, und zwar unter Verwendung von Echtzeit-Kontext und in einer Geschwindigkeit und Größenordnung, die nur KI erreichen kann.
„Heutzutage beruhen Identity Security und Zugriffskontrolle auf Regeln, die in „Admin-Zeit" erstellt werden und versuchen, den Zugriff zu antizipieren. Doch im Zeitalter der KI ist es unmöglich, Schritt zu halten, und Unternehmen verlieren schnell die Kontrolle. Die einzige Möglichkeit, dieses Risiko zu mindern, ohne das Geschäft auszubremsen, besteht darin, Zugriffsentscheidungen in Echtzeit zu treffen, und zwar mithilfe von KI und tiefgreifendem Kontext", so Hed Kovetz, CEO und Mitgründer von Silverfort. „Zusammen mit Fabrix wird die Silverfort-Plattform Unternehmen in die Lage versetzen, ihre menschlichen, nicht-menschlichen und agentenbasierten Identitäten und deren Zugriffe dynamisch und kontinuierlich zu schützen, indem sie eine Runtime AI Decisioning Engine einsetzt. Die innovative Technologie und Erfolgsbilanz von Fabrix in den Bereichen KI, Security und Identity bringen das nötige Know-how ein, um den neuen Standard für Identity Security in der KI-Ära zu schaffen."
Identity Security für die KI-Ära neu definieren
Silverforts umfangreiche Identity-Security-Daten und einzigartige Echtzeit-Durchsetzungsfähigkeiten, kombiniert mit Fabrix' Identity Knowledge Graph und KI-gestützten Autorisierungsentscheidungen in Echtzeit, ermöglichen es Unternehmen, die eine Frage zu beantworten, die keinen Aufschub duldet: Was will diese Identität tun und sollen wir das zulassen? Wann immer ein Benutzer, eine Maschine oder ein KI-Agent versucht, auf etwas zuzugreifen, wird die Anfrage in Echtzeit ausgewertet, wobei bei Bedarf KI zum Einsatz kommt, die durch den Knowledge Graph mit umfangreichen Daten über Identitäten, Berechtigungen, Absichten, Geschäftskontext und mehr informiert wurde. Zugriffsentscheidungen müssen in Sekundenbruchteilen getroffen werden und ihre Durchsetzung direkt im Ausführungspfad verankert sein. Die neue Engine kann autonom oder zusammen mit von Menschen erstellten Regeln verwendet werden. Der Einsatz von KI für Identitäts- und Zugriffsentscheidungen, die in Echtzeit getroffen und durchgesetzt werden, ist ein großer Schritt nach vorn in der Identity Security.
„Wir haben Fabrix mit einer klaren Vision gegründet: Identity Security mit einem KI-nativen Ansatz einfacher, schneller und skalierbarer machen", sagt Raz Rotenberg, CEO und Mitgründer von Fabrix. „Durch den Zusammenschluss mit Silverfort können wir diesen Wandel in die größten Unternehmen der Welt bringen und unsere KI-Engine mit Silverforts Runtime Enforcement kombinieren, um etwas zu schaffen, was bisher noch niemand erreicht hat. Wir freuen uns darauf, Teil des Teams zu werden, das die Zukunft der Identity Security gestaltet."
Fabrix wurde gegründet von CEO Raz Rotenberg, dem ehemaligen Gründungsingenieur von Run:ai, das von Nvidia übernommen wurde, und CTO Ofir Yakovian, dem ehemaligen technischen Leiter von Orca Security und Microsoft Entra, der einen Master in Quantencomputing besitzt. Roee Oz, VP of R&D, war früher Chief Architect für Microsoft Defender for Cloud und leitete die KI-Security-Inkubation von Microsoft. Das Unternehmen erhielt 8 Millionen US-Dollar von Norwest, toDay Ventures und Jibe Ventures sowie von Gründern und Führungskräften von Google, Palo Alto Networks, Cyera, Microsoft, Tenable und Nvidia. Fabrix verfügt über ein starkes Team von KI- und Security-Experten mit Sitz in Tel Aviv.
Die wichtigsten Funktionen, die Fabrix Security in die Silverfort Identity-Security-Plattform einbringen wird:
Der Großteil der gemeinsamen Funktionen, die durch diese Akquisition entstehen, wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 zur Verfügung stehen.
Silverfort will autonome Identity Security für seine über 1.000 Kunden bereitstellen, darunter einige der weltweit größten Unternehmen, die bereits jetzt gemeinsam mit Silverfort an der Umsetzung dieser Vision arbeiten.
Informationen zu Silverfort
Die Silverfort Identity-Security-Plattform ist die erste Plattform, die vollständige End-to-End-Identity-Security ermöglicht und jede Identität in der Cloud und on-prem schützt – von Menschen über Maschinen bis hin zu KI-Agenten und alles dazwischen. Unsere patentierte Technologie, Runtime Access Protection (RAP), integriert sich nativ in die gesamte IAM-Infrastruktur, wodurch Unternehmen Einblick in alle Identitäten erhalten, jeden Zugriff analysieren, Kontrollen und Richtlinien durchsetze sowie den aktiven Schutz auf Ressourcen ausweiten können, die zuvor nicht geschützt werden konnten, darunter NHIs, Legacy-Systeme, Command-Line-Tools und IT/OT-Infrastrukturen. Die Lösung ist leicht zu implementieren, einfach zu nutzen und beeinträchtigt keine Geschäftsabläufe, was zu besseren Sicherheitsergebnissen bei geringerem Aufwand führt. Silverfort bietet sowohl Identity- als auch Security-Experten die Identity-Security-Plattform, die Sie brauchen. Mehr als 1.000 führende Unternehmen, darunter mehrere Fortune-100-Unternehmen, vertrauen bereits darauf. Weitere Informationen finden Sie auf silverfort.com.
Informationen zu Fabrix
Fabrix Security entwickelt KI-Agenten für Identity Security und versetzt IAM-Teams in die Lage, fundierte und nachvollziehbare Zugriffsentscheidungen zu treffen – im entscheidenden Moment. Es verbessert bestehende IAM-Workflows durch Geschwindigkeit, Konsistenz und Genauigkeit und durchbricht das Chaos manueller, kontextloser Entscheidungen. Von der Autorisierung und dem Just-in-Time-Zugriff bis hin zum vollständigen Identitäts-Lebenszyklus-Management bietet Fabrix intelligente, skalierbare und proaktive Identitätssicherheit.
Video – https://mma.prnewswire.com/media/2967094/Silverfort_acquires_Fabrix_Security.mp4
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.