Seine Königliche Hoheit der Kronprinz präsentiert die Flaggschiff-Fahrzeuge von CEER und stärkt damit weiter die Position Saudi-Arabiens in der globalen Automobilindustrie

22.09.2026
  • Die Elektro-Limousine und der SUV der Modellreihe EXOBOT von CEER verkörpern saudi-arabische Innovationskraft und nationale Ambitionen; sie vereinen visionäres Design, fortschrittliche Technologien, herausragende Leistung und ein außergewöhnliches Fahrerlebnis.
  • Entworfen, entwickelt und hergestellt in Saudi-Arabien – als Flaggschiff-Fahrzeuge von CEER innerhalb einer breiteren Fahrzeugpalette, die in den nächsten fünf Jahren auf den Markt gebracht werden soll.

JEDDAH, Saudi-Arabien, 22. September 2026 /PRNewswire/ -- Seine Königliche Hoheit Prinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz Al Saud, Kronprinz, Ministerpräsident und Vorstandsvorsitzender des PIF, stellte EXOBOT vor, die Flaggschiff-Elektrofahrzeuge von CEER, dem staatlichen Automobilhersteller Saudi-Arabiens. Dieser nationale Meilenstein spiegelt die strategische Ausrichtung Saudi-Arabiens wider, einen fortschrittlichen Industriesektor zu entwickeln, der mit den Zielen der „Saudi Vision 2030" im Einklang steht, und die Position Saudi-Arabiens in der globalen Automobilindustrie weiter zu stärken.

CEER’s EXOBOT electric sedan and SUV embody Saudi innovation and national ambition, combining visionary design, advanced technologies, outstanding performance, and an exceptional driving experience.

Anlässlich dieses Ereignisses erklärte Seine Königliche Hoheit: „Die Markteinführung der ersten Fahrzeuge von CEER stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg Saudi-Arabiens zum Aufbau eines nachhaltigen und prosperierenden industriellen Ökosystems dar. Er stärkt zudem die Rolle des Automobilsektors als wichtigen Motor des Wirtschaftswachstums, indem er Investitionen anzieht, nationale Talente fördert und die Rolle des Privatsektors ausbaut, um Saudi-Arabien weiter als führenden regionalen und globalen Knotenpunkt für diese Branche zu positionieren."

Die EXOBOT-Limousine und der EXOBOT-SUV sind Teil eines geplanten Portfolios von sieben Modellen, die in den nächsten fünf Jahren auf den Markt kommen sollen, darunter Mittelklasse- und Kompaktfahrzeuge mit verschiedenen Antriebsoptionen, um unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Diese Fahrzeuge werden im CEER Manufacturing Complex (CMC) hergestellt, der größten Automobilproduktionsstätte im Nahen Osten und einer der technologisch fortschrittlichsten weltweit. Darüber hinaus zeichnen sich die EXOBOT-Limousinen und -SUVs durch ein unverwechselbares Design aus, das von der Landschaft Saudi-Arabiens inspiriert ist, in der Kultur des Landes verwurzelt ist und dessen Vision widerspiegelt. Die vor Ort entworfenen und konstruierten Fahrzeuge wurden nach den höchsten globalen Standards entwickelt und stärken damit die Position Saudi-Arabiens als aufstrebende Kraft in der globalen Automobilindustrie weiter.

Bis 2034 soll CEER voraussichtlich 8 Milliarden US-Dollar (über 30 Milliarden SAR) zum BIP Saudi-Arabiens und 21 Milliarden US-Dollar (über 80 Milliarden SAR) zur Verbesserung der Handelsbilanz beitragen sowie hochwertige direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen.

Die Ankündigung steht im Einklang mit den Bemühungen des PIF, ein integriertes und wettbewerbsfähiges lokales Automobil-Ökosystem aufzubauen – als Teil des Auftrags des PIF als treibende Kraft hinter der wirtschaftlichen Diversifizierung Saudi-Arabiens. Der PIF hat CEER 2022 als erste saudische Fahrzeugmarke ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Entwicklung des nationalen industriellen Ökosystems zu unterstützen, Investitionen anzuziehen, Chancen für den privaten Sektor zu schaffen und das saudische BIP zu steigern.

Verfolgen Sie den Livestream der CEER-Weltpremiere unter: https://www.youtube.com/watch?v=MXzjpmxFcPw

Alle Neuigkeiten und Materialien zur CEER-Weltpremiere finden Sie unter: https://ceermotors.com/news/

KONTAKT: Karolina.mizgalska@bursonglobal.com

CEER

 

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.