LONDON und VEENENDAAL, Niederlande, 28. August 2026 /PRNewswire/ -- Sayari, die bewährte KI-Plattform für wirtschaftliche Sicherheit und Geschäftsrisiken, gab heute eine Vertriebs- und Wissenspartnerschaft mit DataExpert bekannt, einem spezialisierten Anbieter von Lösungen in den Bereichen Cyberkriminalität, Betrugsbekämpfung sowie digitale Ermittlungen für Regierungs- und Strafverfolgungsbehörden in ganz Europa. Durch die Partnerschaft wird Sayaris Plattform Behörden, Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungsbehörden und Finanzermittlungsstellen in acht Ländern zugänglich: Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden.
Regierungen in ganz Europa bauen neue institutionelle Strukturen zur Bekämpfung der Finanzkriminalität auf. Neue Sanktionsgremien, eine neue EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche und neue nationale Strategien entstehen in einem Tempo, wie es seit Jahrzehnten nicht mehr zu beobachten war. Sie alle benötigen Analysetools, mit denen sich Eigentumsverhältnisse, Handelsgeschäfte und Geldflüsse über Grenzen hinweg nachverfolgen lassen. Und gemäß dem EU-KI-Gesetz benötigen sie vertrauenswürdige KI mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.
Sayari ist bereits in Europa in großem Umfang tätig, wo das Unternehmen mit seinen Analysen viele der größten Finanzinstitute und multinationalen Konzerne sowie staatliche Stellen unterstützt. Diese Partnerschaft baut die Präsenz im Behördenmarkt der Region weiter aus. Die fest eingebundenen Berater und Analysten von DataExpert, die Schulungsakademie sowie die starke Verankerung des Unternehmens in der europäischen Fachwelt für Open Source Intelligence (OSINT) und Ermittlungen bieten Behörden vom ersten Tag an eine fachkundige Implementierung, maßgeschneiderte Arbeitsabläufe sowie Unterstützung vor Ort.
„Europäische Behörden sind aufgefordert, grenzüberschreitende Finanzkriminalität, die Umgehung von Sanktionen und die Verbreitung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck in einem Tempo zu bekämpfen, für das ihre derzeitigen Instrumente nie ausgelegt waren", sagte Gino Flem, Geschäftsführer für die Benelux-Länder bei DataExpert. „Durch die Kombination von Sayaris Erkenntnissen aus Primärquellen mit unserer Ermittlungskompetenz und unserer Unterstützung vor Ort erhalten Behörden Fähigkeiten, die sie sofort einsetzen, absichern und weiter ausbauen können."
„Wirtschaftliche Sicherheit ist zum Leitprinzip der europäischen Staatsführung geworden. Die Länder dieser Region haben dies als Erste erkannt und schreiten mit neuen Durchsetzungsbehörden, neuen Strategien zur Bekämpfung der Finanzkriminalität und erheblichen Investitionen in souveräne KI am schnellsten voran", sagte Farley Mesko, Geschäftsführer von Sayari. „Wir investieren hier, weil hier die Zukunft der wirtschaftlichen Sicherheit gestaltet wird und weil diese Regierungen die richtigen Maßstäbe gesetzt haben: Sie werden nur KI einsetzen, die sie kontrollieren, überprüfen und vor Gericht verteidigen können. Das ist der Standard, auf den unsere Plattform ausgelegt ist. Die Institutionen, die offene Volkswirtschaften schützen, verdienen denselben Einblick in den globalen Handel, den wir bereits den größten Banken und Unternehmen der Region bieten. Mit DataExpert erhalten sie diesen Einblick zusammen mit fachkundiger Unterstützung vor Ort."
Souveräne KI, entwickelt für Aufsichtsbehörden und regulierte Unternehmen
Die souveräne KI von Sayari kann in der eigenen Umgebung einer Behörde ausgeführt werden – in ihrer Cloud, einer privaten Enklave oder einer Cloud für klassifizierte Daten. Die Modelle stammen von Sayari selbst und wurden mit dem in 12 Jahren aufgebauten Praxiswissen von Analysten trainiert, niemals jedoch anhand von Kundendaten; die Infrastrukturkosten sind vorhersehbar und werden nicht pro Token abgerechnet. Jede Ausgabe ist mit Quellen belegt und bewertet, wobei die endgültige Entscheidung bei einem Menschen liegt. Die Grundlage bildet Sayaris Commercial World Model: mehr als 12 Milliarden Datensätze aus Primärquellen in über 250 Rechtsordnungen, die zu einer verlässlichen Faktenbasis über den globalen Handel zusammengeführt wurden.
Mithilfe von DataExpert können Behörden in der Region diese Technologie für die Aufgaben einsetzen, denen ihre Regierungen Priorität eingeräumt haben, darunter:
Mehr erfahren
DataExpert und Sayari veranstalten am 1. September von 10 bis 11 Uhr MEZ ein gemeinsames Webinar: „Den Papierspuren folgen: Mit Sayari chinesische Geldwäscheorganisationen vom Goldenen Dreieck bis nach Europa nachverfolgen." Teilnehmer erfahren, wie Ermittler Daten zu Eigentumsverhältnissen von Unternehmen und Handelsunterlagen nutzen, um illegale Geldflüsse über Landesgrenzen hinweg nachzuverfolgen sowie die dahinterstehenden Netzwerke aufzudecken.
Informationen zu DataExpert
DataExpert ist ein zuverlässiger Partner für Ermittlungen sowie Informationsbeschaffung und hat sich auf OSINT, digitale Forensik, Datenanalyse sowie Cybersicherheit spezialisiert. Das Unternehmen unterstützt Behörden, Strafverfolgungsbehörden und Unternehmen dabei, komplexe Daten in verwertbare Erkenntnisse umzuwandeln, und bietet dazu ein umfassendes Leistungsspektrum, das die Einarbeitung, Implementierung, Schulung und den Support umfasst. dataexpert.nl
Informationen zu Sayari
Sayari ist die Entscheidungsinfrastruktur für vertrauenswürdige, souveräne KI in den Bereichen wirtschaftliche Sicherheit und Geschäftsrisiken. Das Commercial World Model führt mehr als 12 Milliarden Datensätze aus Primärquellen in über 250 Rechtsordnungen zusammen und liefert eine KI, die wie ein erfahrener Analyst schlussfolgert, ihre Vorgehensweise offenlegt sowie jede Erkenntnis auf eine Primärquelle zurückführt, die Kunden einsehen und kontrollieren können. Sayari genießt das Vertrauen sowohl der Aufsichtsbehörden als auch der regulierten Unternehmen und wird von der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (U.S. Customs and Border Protection), der Steuer- und Zollbehörde des Vereinigten Königreichs (HM Revenue & Customs), Fortune 500-Unternehmen sowie von Tausenden Fachleuten in mehr als 35 Ländern eingesetzt, um Lieferketten zu sichern, die Umgehung von Sanktionen sowie Risiken im Zusammenhang mit Zwangsarbeit aufzudecken und illegale Netzwerke zu zerschlagen. sayari.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/sayari-und-dataexpert-gehen-partnerschaft-ein-um-regierungen-in-ganz-europa-souverane-ki-fur-wirtschaftliche-sicherheit-anzubieten-302862547.html
Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.