Raytron OEM präsentiert auf der VISION 2026 Infrarot-Bildgebungslösungen für die industrielle Automatisierung

12.10.2026

STUTTGART, Deutschland, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Raytron OEM stellte vom 6. bis 8. Oktober auf der VISION 2026 in der Messe Stuttgart seine neuesten Kurzwellen-Infrarotkameras (SWIR) und Langwellen-Infrarot-Wärmebildmodule (LWIR) vor. Im Mittelpunkt der Präsentation standen praktische Infrarotkomponenten, die speziell darauf zugeschnitten sind, lokale Hersteller und Systemintegratoren bei der Optimierung ihrer Systeme für die industrielle Automatisierung und Bildverarbeitung zu unterstützen.

Raytron OEM Showcases Infrared Imaging Solutions for Industrial Automation at VISION 2026

In praktischen SWIR-Demonstrationen wurden Zucker und Salz voneinander unterschieden sowie trockene und feuchte Keksproben verglichen, um Anwendungen in den Bereichen Materialunterscheidung, Lebensmittelsortierung und Feuchtigkeitserkennung zu veranschaulichen.

Unter den ausgestellten Produkten vereint die SWIR-Kamera NS-615AS-10GE eine Auflösung von 640 × 512 mit einer 10GigE-Schnittstelle und Vollbildbetrieb bei bis zu 825 fps und unterstützt so die Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahme für Anwendungen wie die Halbleiterprüfung und die Materialsortierung. Sie wurde zusammen mit der NS-615A-GE-SWIR-Flächenkamera und der NS-101L2-SWIR-Zeilenkamera vorgestellt, die verschiedene Aufnahmeformate und Schnittstellenoptionen bieten, um den unterschiedlichen Anforderungen lokaler automatisierter Bildverarbeitungssysteme gerecht zu werden.

Für Kunden, die Wärmebildtechnik in ihre eigenen Produkte integrieren möchten, bietet das Wärmebildmodul SE5 1280 eine Auflösung von 1280 × 1024, ein kompaktes Design und mehrere digitale Schnittstellen. Ergänzend zu den Bildgebungsfunktionen vereinen die Temperaturmessmodule der WN2T-Serie berührungslose Temperaturmessung mit kompakten Abmessungen und geringem Stromverbrauch. Diese Produkte bieten OEM-Entwicklern zuverlässige Möglichkeiten, Wärmebildtechnik und Temperaturanalyse in industrielle Inspektions- und Überwachungsgeräte zu integrieren.

Raytron OEM presents infrared machine vision applications at Industrial VISION Days

Am 8. Oktober hielt Fushuai Liu, Leiter der Region Europa und Amerika bei Raytron, auf den Industrial VISION Days einen Vortrag zum Thema „Wie die Infrarot-Wahrnehmung die industrielle Bildverarbeitung in Europa prägt". Ausgehend vom Raytron-Whitepaper zur thermischen Sicherheit von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge beleuchtete er die Themen Batteriesicherheit, Prozessqualität und Rückverfolgbarkeit im Kontext der EU-Batterieverordnung.

In seinem Vortrag skizzierte er ein dreistufiges Thermal-Vision-Konzept, das Wärmebildhardware, Datenanalyse und -management sowie die Integration in bestehende Anlagensteuerungs- und Sicherheitssysteme kombiniert. Zu den Anwendungsbeispielen gehörten die Ultrahoch-Temperatur-Wärmebildkamera TN460U für Batteriesicherheitstests sowie die Online-Wärmebildkameras TN430/TN460 zur Temperaturüberwachung von Druckgussformen. Dieser Ansatz ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung, mehrstufige Warnmeldungen und rückverfolgbare thermische Aufzeichnungen über die gesamte Batterieproduktion, -prüfung und -lagerung hinweg und hilft europäischen Herstellern dabei, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und das Sicherheitsmanagement am Standort zu stärken.

Durch Produktvorführungen und den technischen Austausch bekräftigte Raytron OEM sein Engagement für die Unterstützung der europäischen Industrieautomation mit Infrarotlösungen, die auf die lokalen Inspektions- und Überwachungsanforderungen zugeschnitten sind.

Für weitere Informationen:

E-Mail: marketing@raytrontek.com

Website: https://www.raytron-microelectronics.com/

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/raytron-oem-prasentiert-auf-der-vision-2026-infrarot-bildgebungslosungen-fur-die-industrielle-automatisierung-302905569.html

Other news

Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.