Piramal Pharma Limited schließt die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Yapan Bio Private Limited ab

19.08.2026
  • Yapan Bio Private Limited ist auf Prozessentwicklung, Charakterisierung sowie GMP-konforme Herstellungsdienstleistungen für klinische Studien der Phasen I und II mit Impfstoffen und Biologika spezialisiert.
  • Piramal hält seit 2021 eine Beteiligung an Yapan Bio und kann dadurch ein breites Leistungsspektrum in der Entwicklung und Herstellung von Biologika anbieten.
  • Durch diese Übernahme wird Yapan Bio von einem assoziierten Unternehmen von Piramal zu dessen Tochtergesellschaft. Damit stärkt Piramal seine Fähigkeit, komplexe, integrierte CDMO-Dienstleistungen für große Moleküle anzubieten.

MUMBAI, Indien, 19. August 2026 /PRNewswire/ -- Piramal Pharma Ltd. (NSE: PPLPHARMA) (BSE: 543635) („PPL") hat den Erwerb einer zusätzlichen Beteiligung von 40,67 % an Yapan Bio Private Limited („Yapan Bio") abgeschlossen, einem in Hyderabad ansässigen CDMO, der sich auf Impfstoffe und Biologika spezialisiert hat. Die Transaktion erfolgte gegen eine Barzahlung von insgesamt 760 Millionen indischen Rupien bzw. 7,95 Mio. US-Dollar. Infolge dieser Transaktion hält PPL nun 74 % des Eigenkapitals von Yapan Bio, womit Yapan Bio zu einer Tochtergesellschaft von PPL geworden ist.

Die am 18. August 2026 abgeschlossene Übernahme stellt einen wichtigen Schritt im Rahmen des langfristigen Plans von PPL dar, seine Präsenz im Bereich der Biologika auszubauen. Mit dem Abschluss dieser Transaktion wird PPL die fortschrittlichen Kompetenzen der Tochtergesellschaft im Bereich großer Moleküle vollständig in sein integriertes Dienstleistungsangebot einbinden. Dadurch kann das Unternehmen seinen Kunden ein breiteres Leistungsspektrum in diesem Bereich anbieten und komplexe biologische Therapien effizienter entwickeln und skalieren. Die Tochtergesellschaft wird weiterhin innerhalb von Piramal Pharma Solutions (PPS), dem CDMO-Geschäftsbereich von PPL, tätig sein.

Yapan Bio unterstützt zudem direkt ADCelerate™ – die integrierte Festpreisplattform von PPS, die die ADC-Entwicklung für Phase I von der Forschung und Entwicklung bis zur GMP-Herstellung optimiert und so einen Abschluss innerhalb von nur 12 Monaten ermöglicht. Diese Übernahme stärkt ADCelerate™ weiter und verbessert die Fähigkeit von PPL, lebensrettende ADCs schnell und zuverlässig auf den Markt zu bringen.

Peter DeYoung, CEO, Piramal Global Pharma

„Diese strategische Investition treibt nicht nur unser langfristiges Wachstum voran, sondern setzt auch den patientenorientierten Ansatz in die Praxis um", sagte Peter DeYoung, CEO von Piramal Global Pharma. „Durch die Einbindung des spezialisierten Fachwissens von Yapan Bio in unser globales Netzwerk versetzen wir unsere Partner in die Lage, der weltweit steigenden Nachfrage nach komplexen Biologika gerecht zu werden, und tragen dazu bei, dass Patienten weiterhin Zugang zu den Therapien erhalten, die sie benötigen."

Informationen zu Piramal Pharma Solutions

Piramal Pharma Solutions (PPS) ist ein Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen (Contract Development and Manufacturing Organization, CDMO), welches End-to-End-Entwicklungs- und Herstellungslösungen für den gesamten Lebenszyklus von Arzneimitteln anbietet. Wir bedienen unsere Kunden über ein weltweit integriertes Netzwerk von Standorten in Nordamerika, Europa und Asien. Dies ermöglicht uns, ein umfassendes Dienstleistungsspektrum anzubieten, darunter Lösungen für die Arzneimittelforschung, Prozess- und pharmazeutische Entwicklungsdienstleistungen, die Versorgung klinischer Studien, die kommerzielle Lieferung von APIs sowie fertige Darreichungsformen. Zudem bieten wir spezialisierte Dienstleistungen wie die Entwicklung und Herstellung hochwirksamer APIs, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate, sterile Abfüllung und Endfertigung, Peptidprodukte und -dienstleistungen sowie hochwirksame feste orale Arzneimittel an. PPS bietet über die Tochtergesellschaft von Piramal Pharma Limited, Yapan Bio Private Limited, zudem Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Biologika an, darunter Impfstoffe und Gentherapien.

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Informationen zu Piramal Pharma Limited

Piramal Pharma Limited (PPL, NSE: PPLPHARMA I BSE: 543635) bietet ein Portfolio von differenzierten Produkten und Dienstleistungen über seine 17 globalen Entwicklungs- und Produktionsstätten sowie ein globales Vertriebsnetz in über 100 Ländern an. Zu PPL gehören Piramal Pharma Solutions (PPS), ein integriertes Auftragsentwicklungs- und -herstellungsunternehmen, Piramal Critical Care (PCC), ein Geschäftsbereich für komplexe Krankenhausgenerika, sowie Piramal Consumer Healthcare, das rezeptfreie Verbraucher- und Wellnessprodukte vertreibt. Zusätzlich hat sich Abbvie Therapeutics India Private Limited, eines der assoziierten Unternehmen von PPL und ein Gemeinschaftsunternehmen von Abbvie und PPL, als einer der Marktführer im Bereich der Augenheilkunde auf dem indischen Pharmamarkt etabliert.

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(PRNewsfoto/Piramal Pharma Solutions)

 

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.