Julius Meinl kürt Overall Champion und Disziplin-Sieger beim Barista Cup 2026
WIEN, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- 15 nationale Barista-Champions aus aller Welt kamen am 4. September zum International Barista Cup Grand Finale 2026 von Julius Meinl im Wiener MuseumsQuartier zusammen. In den Disziplinen Espresso, Cappuccino und Signature Drink zeigten sie vor einer internationalen Fachjury ihr Können. Für Österreich gab es besonderen Grund zur Freude: Mario Benetseder sicherte sich den Sieg in der Cappuccino-Disziplin. Den Gesamtsieg und damit den Titel als Overall Champion 2026 sicherte sich Elizaveta Rîmscaia aus Moldau. Zusätzlich wurden die besten Leistungen in den beiden weiteren Disziplinen ausgezeichnet.
„Für mich war es etwas ganz Besonderes, die 15 nationalen Champions aus unseren Märkten gemeinsam hier in Wien zu erleben. Sie arbeiten tagtäglich mit Julius Meinl Kaffee und prägen damit das Kaffeeerlebnis für Gäste in Cafés, Restaurants und Hotels weltweit. Beim Grand Finale zu sehen, mit wie viel Können, Kreativität und Persönlichkeit sie ihr Handwerk präsentieren, macht mich sehr stolz. Genau dieses Zusammenspiel aus Expertise, Begeisterung und echten Emotionen macht den Barista Cup für mich so besonders", betont Christina Meinl, VP Group Strategies, Brand & Corporate Communication sowie Familienmitglied der fünften Generation.
15 Länder, mehr als 350 Bewerbungen
Das Grand Finale in Wien bildete den Abschluss nationaler Wettbewerbe in 15 Ländern, darunter Österreich, Italien, Deutschland, China, Georgien und Kroatien. Mehr als 350 Baristas hatten sich für den Barista Cup 2026 beworben, 15 nationale Champions schafften es schließlich ins internationale Finale. Beim Grand Finale absolvierten alle Baristas die drei Disziplinen Espresso, Cappuccino und Signature Drink.
Die Sieger:innen des Barista Cup 2026
In der Disziplin Espresso bewertete eine internationale, unabhängige Fachjury Geschmack, Balance und Crema. Beim Cappuccino standen das Zusammenspiel von Espresso und Milch sowie die Latte Art im Fokus. Beim Signature Drink waren Kreativität und ein stimmiges Geschmackserlebnis gefragt. Die Espresso-Disziplin gewann Stefan Kot aus Polen, den Sieg in der Cappuccino-Disziplin holte Mario Benetseder aus Österreich und in der Kategorie Signature Drink überzeugte Luka Darispanashvili aus Georgien. Den Gesamtsieg über alle drei Disziplinen sicherte sich Elizaveta Rîmscaia aus Moldau und wurde damit zum Overall Champion 2026 gekürt.
„Ich freue mich unglaublich über den Sieg in der Cappuccino-Disziplin. Hinter diesem Moment stecken viel Vorbereitung, Training und vor allem meine Begeisterung für Kaffee. Gerade hier in Wien vor heimischem Publikum anzutreten und mich mit so vielen großartigen Baristas aus unterschiedlichen Ländern zu messen, war etwas ganz Besonderes. Umso mehr freut es mich, dass ich die Jury mit meinem Cappuccino überzeugen konnte und diesen Titel mit nach Hause nehmen darf", so Mario Benetseder nach seinem Sieg.
Reise zum Kaffeeursprung
Auf alle vier Gewinner:innen wartet nach dem Grand Finale eine besondere Reise: Sie gewinnen jeweils einen Platz auf einer exklusiven Kaffee-Ursprungsreise nach Indien. Vor Ort erhalten sie aus erster Hand Einblicke in Kaffeeanbau, Ernte und Verarbeitung. Im Rahmen der Reise lernen die Gewinner:innen auch das Julius Meinl Generations Programme kennen und treffen einige der beteiligten Communities. Die Initiative wird gemeinsam mit Fairtrade umgesetzt und unterstützt ausgewählte Kaffeefarmer:innen dabei, ihre Lebensgrundlagen langfristig zu stärken und neue Perspektiven für die nächste Generation zu schaffen. Dabei können sie ihr Wissen entlang der Wertschöpfungskette vertiefen und ein noch umfassenderes Verständnis für Kaffee und seine Herkunft entwickeln.
Publikumspremiere in Wien
Erstmals war das Grand Finale 2026 auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Tausende Menschen strömten ins MuseumsQuartier, um den Wettbewerb live zu verfolgen und mehr über Kaffee zu erfahren. Im Laufe des Tages wurden dabei über tausend Tassen Kaffee ausgeschenkt. So brachte der Barista Cup an einem Tag jene zusammen, die Kaffee täglich zubereiten und jene die ihn täglich genießen.
ÜBER JULIUS MEINL
Julius Meinl wurde 1862 gegründet und ist eine der ältesten Kaffeeröstereien sowie eine der traditionsreichsten Kaffeehausmarken der Welt. Das Engagement für Qualität ist seit fünf Generationen ein Markenzeichen der Familie. Mit mehr als 160 Jahren Erfahrung in der Beschaffung und Röstung ist Meinl ein bevorzugter Kaffeelieferant für Wiens führende Kaffeehäuser. Heute tragen Julius Meinl Kaffees und Tees dazu bei, bedeutungsvolle Momente für Kunden und Konsumenten auf der ganzen Welt zu schaffen, und werden in über 50.000 Hotels, Kaffeehäusern und Restaurants in 70 Ländern sowie in einer wachsenden Zahl von Einzelhandelsgeschäften verkauft.
Pressekontakt:
Jaqueline Sieberer
Corporate Communications & Press Spokesperson
Julius Meinl 1862 GmbH
jaqueline.sieberer@meinl.group
www.juliusmeinl.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/osterreicher-holt-sieg-in-der-cappuccino-disziplin-302873634.html
Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.