Neue Studie zeigt, dass Fertigungsunternehmen in vernetzte Daten, Cybersicherheit und KI investieren, um Qualität zu verbessern, Einhaltung von Vorgaben zu optimieren und Betriebsleistung zu steigern
MILWAUKEE, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), der weltweit führende Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute den Branchenbericht „Das neue Betriebsmodell für die Life-Sciences-Fertigung: Von Compliance zu kontinuierlicher Bereitschaft" veröffentlicht. Er basiert auf Beiträgen von Entscheidungsträgern aus der Herstellung sowie für industrielle Prozesse im Life-Sciences-Sektor. In dem neuen Bericht wird untersucht, wie Hersteller digitale Grundlagen schaffen, um in einer sich schnell wandelnden Branche Schritt zu halten.
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Laut der Studie zum Stand der intelligenten Fertigung von Rockwell Automation halten 90 % der Life-Sciences-Hersteller die digitale Transformation für notwendig. 58 % haben Technologien zur intelligenten Fertigung in großem Umfang oder in Teilen ihres Betriebs eingeführt.
Da Hersteller ihre Modernisierung fortsetzen, betont der Bericht, wie vernetzte Daten, Cybersicherheit und validierte KI-Anwendungen dazu beitragen können, die Transparenz zu verbessern, Qualitätsprozesse zu stärken und die kontinuierliche Bereitschaft zu unterstützen.
Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts:
„Hersteller haben die Einhaltung von Vorschriften früher als ein Projekt angesehen – etwas, für das sie sich vorbereitet haben", sagte Matt Weaver, Vice President, Global Industry – Life Sciences, Rockwell Automation. „Nun muss sie als tägliche Disziplin betrachtet werden, die in den Anlagenbetrieb integriert ist. Die Unternehmen, die heute ihre Daten vernetzen, ihre Systeme absichern und KI-Bereitstellungen validieren, sind diejenigen, die am besten auf künftige regulatorische oder marktspezifische Anforderungen vorbereitet sein werden."
In dem Bericht werden zudem sieben Maßnahmen erläutert, die Life-Sciences-Hersteller ergreifen können, um eine Grundlage für kontinuierliche Bereitschaft aufzubauen, darunter Evidenzmanagement, Cyber-Ausfallsicherheit, Industrial Data Operations, definierte KI-Anwendungsfälle und KI-Governance. Lesen Sie HIER den vollständigen Bericht „Das neue Betriebsmodell für die Life-Sciences-Fertigung: Von Compliance zu kontinuierlicher Bereitschaft".
Häufig gestellte Fragen:
Was ist kontinuierliche Bereitschaft?
Kontinuierliche Bereitschaft ist die Fähigkeit einer Organisation, Echtzeit-Betriebstransparenz, Datenintegrität und validierte Kontrolle über vernetzte Systeme hinweg aufrechtzuerhalten, um sich nahtlos an regulatorische Änderungen anzupassen, die digitale Transformation zu skalieren und die Leistung fortwährend zu steigern.
Wie können Life-Sciences-Hersteller mehr Nutzen aus ihren digitalen Investitionen ziehen?
Hersteller in der Life-Science-Branche können durch die Verknüpfung von Daten, Systemen und Arbeitsabläufen über Produktions-, Qualitäts-, Engineering- und Geschäftsfunktionen hinweg mehr Wert aus digitalen Investitionen schöpfen. Dies schafft eine größere Transparenz über Betriebsabläufe hinweg, unterstützt eine schnellere Entscheidungsfindung und bildet eine bewährte Grundlage für fortschrittliche Funktionen wie KI, vorausschauende Analysen und Programme zur kontinuierlichen Verbesserung.
Wie wird KI von Life-Sciences-Herstellern eingesetzt?
Laut der Studie planen Hersteller aus dem Life-Sciences-Bereich, in den nächsten 12 Monaten KI und maschinelles Lernen einzusetzen, um die Qualitätskontrolle (50 %), die Cybersicherheit (45 %) und die Prozessoptimierung (44 %) zu verbessern.
Methodik
Die in diesem Bericht aufgeführten Daten basieren auf den Antworten von 104 Managern und Führungskräften, die für Life-Sciences-Hersteller, Maschinen- und Anlagenbauer (Original Equiment Manufacturers, OEMs), Systemintegratoren und EPC-Unternehmen (Engineering, Procurement und Construction) in 16 Ländern tätig sind. Der Bericht ist Teil des 11. Jährlichen Berichts zum Stand der intelligenten Fertigung von Rockwell Automation, für den 1560 Entscheidungsträger aus verschiedenen Branchen befragt wurden und der in Zusammenarbeit von Sapio Research und Rockwell Automation entstand.
Über Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise® in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com.

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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.