Morpho bringt Desktop-UV-Drucker auf Kickstarter auf den Markt und revolutioniert kreatives Schaffen mit einer neuen Vision

21.08.2026

NEW YORK, 21. August 2026 /PRNewswire/ -- Morpho, eine auf Desktop-UV-Drucktechnologie spezialisierte Marke, hat ihren Desktop-UV-Drucker auf Kickstarter vorgestellt. Innerhalb der ersten 16 Stunden kamen im Rahmen der Kampagne über 7 Millionen US-Dollar von fast 2.000 Unterstützern zusammen.

Morpho wendet sich an Künstler, Etsy-Verkäufer und Kleinunternehmer, die nach zuverlässigen Werkzeugen für die physische Gestaltung suchen. Unabhängige Kreative sehen sich bei der Herstellung maßgefertigter Produkte häufig mit langen Vorlaufzeiten, hohen Mindestbestellmengen und unvorhersehbaren Lieferantenkosten konfrontiert. Morpho begegnet diesen Herausforderungen durch die Bereitstellung von Drucktechnologie in Industriequalität im Desktop-Format, wodurch Nutzer die Produktion selbst verwalten können.

Im Gegensatz zu 3D-Druckern oder Laserschneidern, die Objekte aus Rohmaterialien herstellen, veredelt Morpho bereits vorhandene Gegenstände, indem es einer Vielzahl von Materialien Farbe und haptische Textur verleiht. Das Gerät bietet mehr als 1.000 integrierte Texturen und Effekte und kann reale Oberflächen in Reliefstrukturen mit einer Höhe von bis zu 60 mm verwandeln. Zudem unterstützt es einzigartige Veredelungstechniken, darunter Glitzer- und Kristalleffekte.

Um eine große Vielfalt an Objekten aufnehmen zu können, verfügt Morpho über eine der größten geschlossenen Druckkammern seiner Kategorie und behält dabei dennoch eine kompakte Stellfläche auf dem Schreibtisch bei. Die firmeneigene EcoInk™-Formulierung ermöglicht geruchsarmes Drucken, sodass Nutzer den Produktionsprozess sicher in Echtzeit beobachten können. Das integrierte Smart-Alignment-System erkennt automatisch die Höhe und Konturen der Objekte, minimiert manuelle Einrichtungsfehler und vereinfacht den Erstellungsprozess.

Das multidisziplinäre Team von Morpho besteht aus Ingenieuren, Farbwissenschaftlern, Softwareentwicklern, Produktdesignern und Fertigungsspezialisten. Gründer Mingyu „Brett" Wang leitete zuvor Forschungs-, Entwicklungs- und Ingenieurteams bei DJI und hält weltweit über 500 Patente. Wang sieht Morpho als intuitives, zuverlässiges Werkzeug, das professionelle physische Kreationen für Privathaushalte und Studios weltweit zugänglich macht.

„Bei Morpho gehen wir Herausforderungen direkt an und reagieren schnell auf Feedback aus unserer Community", so Wang. „Wir stellen das Wohlbefinden der Nutzer in den Mittelpunkt unseres Designs und suchen nach Lösungen, die auf grundlegenden physikalischen Prinzipien basieren. Dieses kontinuierliche Streben nach Verbesserung und Schönheit prägt sowohl unsere Kultur als auch unsere Produkte."

Die Morpho-Kickstarter-Kampagne ist jetzt mit Early-Bird-Preisen live.

Informationen zu Morpho

Morpho ist ein wegweisendes Consumer-Tech-Unternehmen, das sich der Neudefinition des Druckens und Kolorierens in der physischen Welt verschrieben hat. Als „Farb-Engine" für Kreative hat Morpho es sich zur Aufgabe gemacht, jede physische Oberfläche in eine Leinwand für die Inspiration der Kreativen zu verwandeln, indem es Präzision auf Industriestandard und meisterhaftes Farbmanagement auf den Schreibtisch bringt.

 

 

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.