RIAD, Saudi-Arabien, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Mistral und HUMAIN gaben heute eine strategische Zusammenarbeit bekannt, die sich auf KI-Infrastruktur, die Entwicklung fortschrittlicher Modelle sowie die Einführung von KI-Lösungen in Saudi-Arabien und der gesamten Region erstreckt. Gemeinsam werden die Unternehmen die Entwicklung und Lokalisierung fortschrittlicher KI-Modelle vorantreiben, wobei der Schwerpunkt zunächst auf den Bereichen Cybersicherheit und Spracherkennung liegen wird. Die Unternehmen planen zudem die Entwicklung innovativer Modelle, die im Arabischen hervorragende Leistungen erbringen, um die gesamte Region zu unterstützen. Das Volumen dieser Zusammenarbeit beläuft sich auf mehrere hundert Millionen Euro. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Mistral die Nutzung der Rechenzentrumsinfrastruktur von HUMAIN prüfen, um den wachsenden lokalen Rechenbedarf zu decken. HUMAIN und Mistral planen zudem die Entwicklung einer gemeinsamen Markteinführungsstrategie in Saudi-Arabien, deren Schwerpunkt darauf liegt, fortschrittliche KI-Lösungen in regulierte Branchen zu bringen.
Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, der wachsenden Nachfrage nach souveräner KI gerecht zu werden: Eine KI, bei der Daten, Intelligenz, Rechenleistung und Betriebsabläufe unter der Kontrolle des Kunden bleiben. Das bedeutet, dass Daten innerhalb der vom Kunden festgelegten Grenzen verbleiben können, Modelle auf der Grundlage offener Gewichte angepasst und verwaltet werden können, das Training und die Inferenz auf einer Infrastruktur und in Rechtsräumen nach Wahl des Kunden durchgeführt werden können und KI-Systeme im Laufe der Zeit bereitgestellt, gesteuert, überwacht und verbessert werden können, ohne die Kontrolle über den Lernzyklus an eine externe Plattform abzugeben. Dies ist besonders wichtig in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Fertigung, Telekommunikation, Cybersicherheit und im öffentlichen Sektor, wo Sicherheit, Compliance, Ausfallsicherheit und operative Autonomie unverzichtbar sind.
Diese Zusammenarbeit spiegelt zudem einen umfassenderen Wandel in der weltweiten Einführung von KI wider, der durch Partnerschaften vorangetrieben wird, welche lokale Infrastruktur, Marktkenntnisse und eigenständige KI-Fähigkeiten miteinander verbinden. Mistral und HUMAIN sind der Ansicht, dass die Förderung von KI-Innovationen in der Region sowohl die Rechenkapazität erfordert, um den Bedarf langfristig zu decken, als auch offene, anpassbare KI-Modelle, die es Unternehmen ermöglichen, Innovationen nach ihren eigenen Vorstellungen voranzutreiben. Diese Zusammenarbeit wird langfristige KI-Innovationen, Leistungsfähigkeit, Kostenkontrolle und operative Souveränität fördern.
Informationen zu HUMAIN
HUMAIN, ein Unternehmen des PIF, ist ein globales Unternehmen für künstliche Intelligenz, das Full-Stack-KI-Fähigkeiten in vier Kernbereichen bereitstellt: Rechenzentren der nächsten Generation, Hochleistungsinfrastruktur und Cloudplattformen, fortschrittliche KI-Modelle, darunter einige der weltweit fortschrittlichsten arabischen Sprachmodelle, die in der arabischen Welt entwickelt wurden, sowie transformative KI-Lösungen, die tiefe Branchenkenntnisse mit der Umsetzung in der Praxis verbinden.
Das End-to-End-Modell von HUMAIN richtet sich sowohl an Organisationen des öffentlichen als auch des privaten Sektors. Es erschließt branchenübergreifend Wertschöpfung, treibt die digitale Transformation voran und stärkt die Kompetenzen durch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI. Mit einem wachsenden Portfolio branchenspezifischer KI-Produkte und einer Kernmission, die auf die Entwicklung geistigen Eigentums sowie eine globale Führungsrolle bei Talenten ausgerichtet ist, ist HUMAIN auf internationale Wettbewerbsfähigkeit und technologische Exzellenz ausgelegt.
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Informationen zu MISTRAL
Mistral ist ein Pionierunternehmen im Bereich der generativen künstlichen Intelligenz und stellt der Welt die Werkzeuge zur Verfügung, um die transformativste Technologie unserer Zeit zu entwickeln und davon zu profitieren. Das Unternehmen macht KI durch leistungsstarke, optimierte und hochmoderne Open-Source-Modelle, -Produkte und -Lösungen sowie durch eine durchgängige Infrastruktur mit Mistral Compute für alle zugänglich. Mistral hat seinen Hauptsitz in Frankreich und ist ein unabhängiges Unternehmen, das einen dezentralen und transparenten Technologieansatz vertritt und über eine starke globale Präsenz in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Singapur verfügt.
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Zukunftsgerichtete Aussagen:
Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten, die auf aktuellen Erwartungen und Annahmen beruhen. Die tatsächlichen Ergebnisse können aufgrund verschiedener Risiken und Ungewissheiten sowie nachfolgender geschäftlicher Vereinbarungen erheblich abweichen. HUMAIN übernimmt keine Verpflichtung, diese Aussagen zu aktualisieren.
Weitere Informationen zu HUMAIN finden Sie unter HUMAIN.com
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.