ZÜRICH, 17. August 2026 /PRNewswire/ -- Lazard gab heute den Ausbau seines Finanzberatungsgeschäfts bekannt. Mit der Ernennung von Dr. Marco Superina zum Leiter des Investmentbankings für die Schweiz stärkt das Unternehmen seine gezielte Betreuung der DACH-Region und seinen Fokus auf Kunden in der gesamten Schweiz. Diese Erweiterung und Ernennung spiegeln die kontinuierlichen Investitionen des Unternehmens wider, mit denen es im Rahmen seiner langfristigen Wachstumsstrategie „Lazard 2030" das Wachstum in Europa durch eine breitere Abdeckung wichtiger Märkte in der Region sowie den Ausbau seines globalen Finanzberatungsgeschäfts vorantreiben will.
Marco wird von Zürich aus tätig sein und Schweizer sowie internationale Unternehmen, Unternehmer sowie Finanzinvestoren bei Fusionen und Übernahmen, Kapitallösungen sowie anderen strategischen Fragen beraten. Er wird Teil des DACH-Führungsteams unter der Leitung von Marcus Schenck sein, dem Leiter der Finanzberatung für die DACH-Region bei Lazard.
„Die Schweizer Wirtschaft vereint einige der weltweit bekanntesten Spitzenunternehmen mit einer starken Basis international ausgerichteter Unternehmen in Gründer- und Familienbesitz", sagte Marcus Schenck, Leiter der Finanzberatung für die DACH-Region. „Mit Marcos Wechsel zu Lazard, wo er unsere neue Präsenz in Zürich leiten wird, stärken wir unsere Fähigkeit, diese Märkte mit derselben lokalen Expertise und demselben Zugang zur globalen Beratungsplattform von Lazard zu bedienen."
Marco wechselt von UBS zu Lazard. Bei UBS war er als Leiter des Bereichs Global Banking Switzerland tätig und leitete die Kundenbetreuung sowie die Investmentbanking-Aktivitäten des Unternehmens in der Schweiz. Zuvor hatte er leitende Positionen bei der Credit Suisse inne, wo er 1997 bei Credit Suisse First Boston seine Karriere begann; unter anderem war er Leiter des Bereichs M&A Schweiz, Leiter des Bereichs M&A Nordeuropa und Leiter des Bereichs M&A im Gesundheitswesen für Europa. Marco hat an der Universität Zürich im Fachbereich Bank- und Finanzwesen promoviert.
„Ich habe fast 30 Jahre lang bei führenden Finanzinstituten Schweizer Unternehmen beraten", sagte Marco Superina. „Lazard bietet seinen Kunden die von ihnen erwartete unabhängige M&A-Beratung und Kapitallösungen auf Grundlage von fast zwei Jahrhunderten Erfahrung in der Beratung zu einigen der bedeutendsten Transaktionen Europas. Ich freue mich darauf, Lazards globale Kompetenzen und lokale Expertise für Kunden in der gesamten Schweiz einzusetzen."
Informationen zu Lazard
Lazard wurde 1848 gegründet und ist ein führendes Unternehmen im Bereich Finanzberatung sowie Vermögensverwaltung mit Niederlassungen in Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen Osten, Asien sowie Australien. Lazard berät Institutionen, Unternehmen, Regierungen, Personengesellschaften, Familienvermögensverwaltungen sowie vermögende Privatpersonen zu Fusionen und Übernahmen, Kapitalmärkten und Kapitallösungen, Restrukturierungen und Verbindlichkeitsmanagement, Geopolitik sowie weiteren strategischen Fragen und bietet ihnen darüber hinaus Vermögensverwaltung sowie Anlagelösungen. Lazard ist an der New Yorker Börse als Lazard, Inc. unter dem Tickersymbol LAZ notiert. Weitere Informationen finden Sie auf Lazard.com. Folgen Sie Lazard außerdem auf LinkedIn.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.