Kolmar Korea, führender Anbieter von K-Beauty-Sonnenschutzprodukten, expandiert in den Bereich Sonnenschutz für Kopfhaut und Haare

13.05.2026
  • Erweitertes Sonnenpflege-Portfolio mit „Scalp Sun Essence" und Haarpflege mit Lichtschutz
  • Einführung einer neuen Methode zur Bewertung der Wirksamkeit des UV-Schutzes für Haare, veröffentlicht in einer internationalen Fachzeitschrift

SEOUL, Südkorea, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Kolmar Korea, eine führende Kraft hinter dem weltweiten Boom von K-Sonnenschutzprodukten, beschleunigt seine Expansion in den Sonnenpflegemarkt der nächsten Generation und erweitert seine Expertise über den Hautschutz hinaus auf den Schutz von Kopfhaut und Haar.

A Kolmar Korea researcher tests ‘scalp sun essence’ formulation.

Da der weltweite „Skinification"-Trend weiter zunimmt – also der Ansatz, Kopfhaut und Haar als Erweiterung der Hautpflege zu behandeln –, hat Kolmar Korea UV-Schutzlösungen für die Kopfhaut sowie Lichtschutzechnologien für das Haar entwickelt und zugleich ein neues Bewertungsverfahren zur Messung der UV-Schutzwirkung für Haare eingeführt.

Kolmar Korea hat kürzlich ein spezielles Sonnenschutzprodukt für die Kopfhaut entwickelt, die „Scalp Sun Essence". Das Produkt bietet Schutz mit SPF50+ und ist für die direkte Anwendung auf der Kopfhaut bestimmt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Sonnenschutzmitteln, die aufgrund ihres hohen Ölgehalts oft schwer auf der Kopfhaut oder im Haar anzuwenden sind, kombiniert die Scalp Sun Essence wasserlösliche und lipophile UV-Filter in einem optimierten Verhältnis, um eine leichte Textur zu erreichen.

Kolmar Korea plant, die Kategorie auf Formate wie Zerstäuber und Sprays zu erweitern und gleichzeitig Reinigungsprodukte für Kopfhaut-Sonnsnschutz zu entwickeln. Das Unternehmen will das Produkt noch in diesem Jahr in Korea auf den Markt bringen, bevor es im nächsten Jahr weltweit expandiert, unter anderem auch auf den US-Markt.

Neben der Kopfhautpflege hat Kolmar Korea auch eine „lichtschützende Haarformulierung" entwickelt, die das Haar vor schädlicher Lichteinwirkung, einschließlich ultravioletter Strahlen, schützen soll.

Das Haar ist ständig UV-Strahlung und anderem schädlichen Licht ausgesetzt, was mit der Zeit zu Verfärbungen, Trockenheit und Haarbruch führen kann. Die meisten herkömmlichen Haarpflegeprodukte konzentrieren sich jedoch in erster Linie auf die Vermeidung von Hitzeschäden und nicht auf lichtbedingte Schäden.

Um diese Lücke zu schließen, hat Kolmar Korea eine Technologie entwickelt, die in der Lage ist, das Haar vor Lichtschäden zu schützen. Dabei werden spezielle Silikonöle mit großen Molekularstrukturen und hohen Brechungsindizes verwendet, die das Licht effektiv streuen. Dieser Ansatz reduziert die für den Lichtschutz verwendeten Lichtstabilisatoren und die Öle, die zu ihrer Auflösung benötigt werden, und sorgt dennoch für ein leichtes Gefühl.

Die Formulierung kann auch zu multifunktionalen Produkten erweitert werden, indem Wirkstoffe wie Biotin, Panthenol und Niacinamid eingearbeitet werden, die u. a. die Symptome von Haarausfall lindern, die Kopfhaut beruhigen, die Talgproduktion regulieren und die Poren pflegen.

Kolmar Korea hat außerdem eine neue Methode zur objektiven Bewertung der UV-Schutzwirkung für Haare vorgeschlagen.

Bislang gab es keine standardisierte Methode zur Messung der UV-Schutzleistung bei Haaren. Um dieses Problem zu lösen, hat das Unternehmen eine Methode entwickelt, die Veränderungen der Haarfarbe vor und nach der UV-Bestrahlung analysiert, um den Grad der Schädigung zu beurteilen und die UV-Schutzleistung zu messen.

Die Studie wurde letztes Jahr in der internationalen dermatologischen Fachzeitschrift Skin Research and Technology veröffentlicht (Impact Factor: 3,2), die für ihre wissenschaftliche Bedeutung anerkannt ist.

„Da der globale Sonnenpflegemarkt immer stärker segmentiert wird, steigt die Nachfrage nach Kopfhaut- und Haarschutzlösungen rapide an", so ein Vertreter von Kolmar Korea. „Durch den Einsatz unserer F&E-Kapazitäten in den Bereichen Produktentwicklung, Materialinnovation und Wirksamkeitsbewertung wollen wir den Markt für die nächste Generation von Sonnenschutzmitteln für Haare anführen."

Kolmar Korea, auf das mehr als 70 % des koreanischen Sonnenschutzmarktes entfallen, ist weithin als führende Kraft hinter dem weltweiten Aufstieg der K-Sonnenschutzmittel anerkannt. 2013 erhielt das Unternehmen als erstes in der koreanischen Kosmetikindustrie die OTC-Zertifizierung der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA).

2022 baute Kolmar Korea seine Forschungskapazitäten weiter aus und gründete Koreas erstes spezielles UV-Schutz-Forschungszentrum, das „UV Tech Innovation Lab". Vor kurzem haben die Sonnenschutzmittel, die Kolmar Korea gemeinsam mit weltweit beliebten K-Beauty-Marken wie Beauty of Joseon, SKIN 1004 und Round Lab entwickelt hat, die Marke von 100 Millionen verkauften Einheiten weltweit überschritten.

Kolmar Korea

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WIdO-Analyse: Prävention könnte Hunderttausende Demenzerkrankungen verhindern

15.06.2026

Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.

Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.

Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.

Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.