KI-gestützte Sicherheit für Macau: CTM und Huawei kooperieren, um die Netzwerksicherheit im Zeitalter der KI zu stärken

17.10.2026

WIEN, 17. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf der Network X 2026 hielt CTM eine Grundsatzrede über sein sicheres Zielnetz und hob dabei seine verstärkten Bemühungen hervor, Netzwerke von herkömmlichen Datenübertragungskanälen zu intelligenten, deterministischen sowie sicheren Infrastrukturen weiterzuentwickeln und so die digitale und intelligente Transformation von Unternehmen in Macau zu beschleunigen.

Hudson Lou, Head of Network Services and Development at CTM, delivering a keynote speech

Angesichts der hohen Anforderungen von KI-Anwendungen an Zuverlässigkeit sowie geringe Latenzzeiten hat CTM eine „intelligente, deterministische und sichere" Netzwerkinfrastruktur vorgestellt. Durch die Einführung von AGW-Funktionen und KI-gestützten Funktionen für Breitband-Netzwerk-Gateways (BNG) stattet CTM das Netzwerk mit intelligenter Diensterkennung sowie dynamischer Steuerung aus und lenkt den Datenverkehr über optimale Pfade, um die Nutzererfahrung zu verbessern sowie die Kosten für internationale Bandbreite zu senken.

Mit dem Übergang zu AGW 2.0 wird CTM Telemetrie mit KI-gestützter Analytik integrieren, um einen großen Sprung von der manuellen Optimierung zur KI-gesteuerten automatischen Optimierung zu ermöglichen. Dies sorgt für ein deterministisches, differenziertes Nutzererlebnis in besonders wertvollen Anwendungsszenarien und fördert so das Umsatzwachstum im Geschäft mit Behörden und Unternehmen.

CTM ist der Ansicht, dass die zukünftige Netzwerksicherheitsplanung über die bloße Einrichtung einer Firewall am Netzwerkrand hinausgehen muss; Sicherheit sollte vielmehr fest im Netzwerk selbst verankert sein. Geleitet von dieser Vision kann die Branche Möglichkeiten zur Netzwerkmodernisierung in drei Schlüsselbereichen erkunden:

  1. Integrierte Gerätesicherheit. Durch die Nutzung integrierter Sicherheitsfunktionen und KI-gestützter Verhaltensanalysen können Geräte abnormale Verhaltensweisen in Echtzeit erkennen. Dies führt zu einem Wandel von der traditionellen signatur- und regelbasierten Verteidigung hin zu einer intelligenten, verhaltensbasierten Erkennung.
  2. Sicherheitsfunktionen als Dienstleistung. Durch die Bündelung von Sicherheitsfunktionen wie DDoS-Abwehr, Systemen zur Erkennung und Abwehr von Eindringversuchen (Intrusion Prevention Systems, IPS) sowie Anti-Phishing können Netzbetreiber Netzwerksicherheitsdienste innerhalb weniger Tage bereitstellen. Dadurch entfallen manuelle Installationen vor Ort, während Kunden aus Behörden und Unternehmen Sicherheitsdienste nach Bedarf abonnieren können, sodass sich Netzwerksicherheitsfunktionen schnell monetarisieren lassen.
  3. Zukunftssicherung für das Quantencomputerzeitalter. Um den aufkommenden Sicherheitsrisiken entgegenzuwirken, die Quantencomputing für herkömmliche kryptografische Systeme mit sich bringt, haben CTM und Huawei gemeinsam eine wegweisende Lösung entwickelt, um eine IP-Zielarchitektur mit integrierter Quantenschlüsselverteilung (QKD) bereitzustellen, sodass Netzbetreiber die Validierung quantensicherer Technologien sowie die Netzplanung proaktiv vorantreiben können. Dies ermöglicht Sicherheitsfunktionen der nächsten Generation für die Datenübertragung in kritischen Branchen, während eine innovative, integrierte QKD-Lösung die Betriebs- und Wartungskosten deutlich reduziert.

Diese Fahrpläne für die technologische Weiterentwicklung zeigen nicht nur den Weg zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit der Netzwerke in Macau auf, sondern bieten Netzbetreibern weltweit auch eine neue Blaupause für den Übergang zu intelligenten, sicheren Netzwerken im Zeitalter der KI.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.