Huawei stellt verbessertes Stellar-KI-Netzwerk vor, um die Welt der autonomen Agenten mit sicherer, intelligenter Konnektivität zu versorgen

18.09.2026

SHANGHAI, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Auf der HUAWEI CONNECT 2026 stellte Huawei seine weiterentwickelte Stellar AI Network Solution vor, die auf der Philosophie einer sicheren, intelligenten Konnektivität basiert. Mit herausragenden Merkmalen wie effizienter Rechenleistung, verlustfreier Bereitstellung und extrem schneller Anwendungsbereitstellung entfesselt diese zukunftsfähige Lösung das Potenzial der Rechenproduktivität und sichert gleichzeitig Dienste im Zeitalter der KI ab.

Leon Wang, President of Huawei's Data Communication Product Line, delivering a speech

Angetrieben durch die rasante Verbreitung von KI ist der tägliche Token-Verbrauch innerhalb eines Jahres um das 260-Fache gestiegen. Das verbesserte Stellar AI Network von Huawei – bestehend aus AI Fabric, AI WAN und AI Campus – reagiert darauf mit einem Fokus auf intelligente Konnektivität und Sicherheit.

Stellar AI Fabric 2.0

  • Intelligente Konnektivität: Um Herausforderungen wie steigende Netzwerkkosten, langsame Protokollkonvertierung und durch Link-Flapping verursachte Datenübertragungswiederholungen zu bewältigen, hat Huawei die UBG-Switch-Serie SF9300 eingeführt. In Kombination mit Ascend A5/A6 bildet er eine integrierte UBG-Compute-Netzwerk-Lösung der gesamten Serie. Insbesondere eliminiert die zweischichtige Multi-Plane-Architektur die Kernschicht und senkt so die Kosten für die Netzwerkbereitstellung um 30 %. Das einheitliche Protokoll reduziert die End-to-End-Latenz von 20 μs auf 11 μs. Die Link-Layer-Retransmission (LLR) sorgt für null Paketverlust bei Verbindungschwankungen und reduziert die jährlichen Ausfallzeiten des Cluster-Dienstes um 100 Stunden. Huawei stellte außerdem seine vollständig eigenentwickelten NPO-Switches der CloudEngine XH9300-EN-Serie vor, die drei wesentliche Durchbrüche bieten. Erstens senkt das zentralisierte Lichtquellen-Design den Stromverbrauch der Verbindungen von 1.000 W auf 600 W und spart so Stromkosten für den Cluster. Zweitens reduziert die „Near-Packaged"-Architektur die Latenz bei der optisch-elektrischen Umwandlung um 180 ns und optimiert damit die Latenz pro Knoten um 26 %. Drittens ermöglicht die steckbare Snap-Fit-Struktur einen Austausch vor Ort, wodurch sich die Zeit bis zur Fehlerbehebung von Tagen auf Stunden verkürzt.
  • Sicherheit: Die dreistufige „Security Guardrail"-Lösung von Huawei schützt vor Hashrate-Diebstahl, Prompt-Injection und Model Poisoning. Insbesondere verfügt „Network Guardrail" über ein integriertes Modell zur Erkennung von Cryptojacking, das eine Erkennungsrate von 95 % bei einer Blockierung böswilligen Datenverkehrs im Millisekundenbereich bietet. Agent Guardrail schützt vor Prompt-Injection-Angriffen mit einer Genauigkeit von 95 % bei einer Latenz von unter 150 ms. Host Guardrail führt eine Echtzeitüberwachung böswilliger Prozesse durch und hält dabei die CPU-Auslastung unter 1 %. An einem realen Kundenstandort identifizierte die Lösung in den ersten sieben Tagen 415 hochriskante Schwachstellen und 322 Bedrohungsereignisse – unter Einsatz von KI zum Schutz der KI und zur Gewährleistung einer sicheren Token-Produktion.

Stellar AI WAN

  • Intelligente Konnektivität: Regionsübergreifendes Computing ist mit Problemen wie erheblichen Effizienzverlusten, hohen Kosten vor Ort und teuren Standleitungen konfrontiert. Um diese zu beheben, ermöglicht die Stellar-AI-WAN-Lösung von Huawei die verlustfreie Bereitstellung von Rechenleistung über 1.000 km: Der verlustfreie Starnet-Algorithmus verhindert Paketverluste über große Entfernungen und steigert die Effizienz des Remote-Computings auf über 95 %. Die XH-Computing-Netzwerk-Appliance nutzt den Algorithmus zur schichtweisen Modellpartitionierung, um die erste und letzte Schicht lokal auszuführen und nur hochdimensionale Vektoren über das Netzwerk zu übertragen. Dadurch wird sichergestellt, dass Rohdaten streng vor Ort verbleiben, und die anfänglichen xPU-Kosten in den Niederlassungen werden um das Vierfache gesenkt. Darüber hinaus senkt die Überlappung von Rechen- und Kommunikationsprozessen die Leerlaufzeit der Bandbreite um über 80 % und reduziert den Bandbreitenbedarf um das Fünffache.
  • Sicherheit: Huaweis mehrdimensionale WAN-Abwehrtechnologie wehrt neuartige Angriffsvektoren wie APTs und HNDL-Angriffe ab. Auf der Geräteebene blockieren integrierte Sicherheitsmodule Eindringversuche in Echtzeit, verfolgen Bedrohungen innerhalb von Minuten mit einer Genauigkeit von über 95 % und visualisieren Angriffspfade mit bis zu 100 Hops. Auf der Verbindungsebene sorgt integriertes QKD für robuste Quantensicherheit ohne zusätzliche Geräte, wodurch die Baukosten um über 60 % gesenkt und die Übertragungsreichweite auf 80 km erweitert werden. Auf der Netzwerkschicht ermöglicht APN6-basiertes „Data Fencing" eine netzwerkweite Kontrolle über Datenpfade und gewährleistet so den sicheren Umlauf sensibler Daten.

Stellar-AI-Campus-Netzwerk

  • Intelligente Konnektivität: Da die Einführung von Enterprise-Agenten in diesem Jahr voraussichtlich 50 % erreichen wird, reicht der manuelle Betrieb und die Wartung (O&M) nicht mehr aus, um den Anforderungen eines 24/7-Betriebs gerecht zu werden, sodass eine Fehlerbehebung im Minutenbereich unerlässlich ist. Huawei begegnet diesem Problem durch die Verbesserung der Netzwerkautonomie in allen Szenarien – über Daten, Modelle und Tools hinweg. Insbesondere unterstützt die proprietäre Netzwerküberwachungstechnologie die Erfassung von über 25 exklusiven Datentypen mit einem Abtastrhythmus von 100 ms, um selbst subtile Anomalien präzise zu erkennen. Der Deep-Causal-Pruning-(DCP)-Algorithmus optimiert KI-Modelle, reduziert Inferenzfehler um über 20 % und steigert gleichzeitig die Genauigkeit der Fehlerbehebung auf 95 %. Die verteilte Simulationstechnologie iFlow 2.0 gewährleistet eine kontinuierliche Überprüfung der Inferenzpfade rund um die Uhr. Dies ermöglicht einen netzwerkweiten, KI-gestützten Betrieb, verkürzt die MTTR auf unter 5 Minuten und gewährleistet ein geschäftskritisches Serviceerlebnis.
  • Sicherheit: Heutige Unternehmen haben mit der raschen Kompromittierung von „dummen" Endgeräten und versteckten böswilligen Interaktionen durch Agenten zu kämpfen. Die Lösung „Stellar AI Campus Network Asset Security 2.0" von Huawei begegnet diesen Herausforderungen durch einen kooperativen Schutz von Endgeräten und Netzwerk. Durch die Einbettung von KI-Mikromodellen in Switches verkürzt die Lösung die Erkennungszeit von Bedrohungen auf „dummen" Endgeräten von 5 Minuten auf unter 10 Sekunden. Basierend auf proprietären kleinen KI-Core-Modellen und semantischen großen NPU-Modellen rekonstruiert sie Interaktionsszenarien von Agenten vollständig und steigert so die Erkennungsrate bösartiger Befehle auf 95 %. Dadurch werden versteckte Risiken beseitigt und Campus-Netzwerke sowie Dienste geschützt.

Mit Blick auf die Zukunft wird Huawei seine Stellar-AI-Network-Produkte und -Lösungen im Einklang mit der Vision „AI for All, All on Secure IP" weiterentwickeln und gemeinsam mit Kunden und Partnern im KI-Zeitalter den Wert jeder Verbindung maximieren.

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Notstrom statt Normalbetrieb: Brand in Berlin-Marzahn zwingt Unternehmen zur Übergangslösung

08.10.2026

Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.

Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.

Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.