H.I.G. Capital verstärkt sein Team für Kapitalbeschaffung mit Younghee Choi als Head of Asien

02.09.2026

HONGKONG, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. Capital („H.I.G."), eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar, freut sich bekannt zu geben, dass Younghee Choi als Head of Asia in die Capital Formation Group des Unternehmens eingetreten ist. Younghee ist in Hongkong ansässig und wird die Kapitalbeschaffungsmaßnahmen in ganz Asien für die globalen Private-Equity-, Kredit- und Real-Asset-Plattformen von H.I.G. leiten.

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen Kapitalbeschaffung und private Märkte wechselt Younghee von Blackstone zu H.I.G., wo sie leitende Positionen in den Geschäftsbereichen „Institutional Client Solutions" („ICS") und „Private Wealth" innehatte und zuletzt als Senior Managing Director sowie Leiterin des Bereichs ICS für Korea tätig war. Während ihrer Tätigkeit bei Blackstone baute Younghee Beziehungen zu einem breiten Spektrum führender institutioneller Anleger auf und aus und spielte eine Schlüsselrolle beim Aufbau des Geschäftsbereichs zur Kapitalbeschaffung im Bereich Private Wealth des Unternehmens in Korea.

Jordan Peer Griffin, Executive Managing Director und Global Head der Capital Formation Group, erklärte: „Wir freuen uns, Younghee bei H.I.G. willkommen zu heißen. Ihre umfassende Erfahrung im Bereich der Kapitalbeschaffung, ihre langjährigen Beziehungen in ganz Asien sowie ihre Fähigkeit, dauerhafte Partnerschaften mit institutionellen Anlegern und privaten Vermögenden aufzubauen, werden unsere Präsenz in der Region weiter stärken. Younghees Führungsrolle wird entscheidend dazu beitragen, unseren asiatischen LP-Stamm auszubauen und das weitere Wachstum der globalen Investitionsplattformen von H.I.G. zu fördern."

Younghee Choi, Head of Asia, erklärte ebenfalls: „Ich freue mich sehr, in einer so spannenden Phase des Unternehmenswachstums zu H.I.G. zu stoßen. Ich freue mich darauf, eng mit dem Team zusammenzuarbeiten, um unsere Beziehungen zu Investoren in ganz Asien zu vertiefen, die Präsenz von H.I.G. in der Region auszubauen und unseren Investoren die gesamte Bandbreite der globalen Kompetenzen des Unternehmens zugänglich zu machen."

Informationen zu H.I.G. Capital

H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar.* Das Unternehmen hat seinen Sitz in Miami und unterhält Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationale Tochtergesellschaften in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong. H.I.G. hat sich auf die Bereitstellung von Fremd- sowie Eigenkapital für mittelständische Unternehmen spezialisiert und verfolgt dabei einen flexiblen sowie operativ ausgerichteten Ansatz mit hohem Mehrwert:

  • Die Eigenkapitalfonds von H.I.G. investieren in Management-Buy-outs, Rekapitalisierungen und Ausgliederungen von profitablen sowie leistungsschwachen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen.
  • Die Fremdkapitalfonds von H.I.G. investieren in vorrangige, Unitranche- und nachrangige Fremdfinanzierungen für Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen, sowohl im Primärmarkt (direkte Kreditvergabe) als auch an den Sekundärmärkten.
  • Die Immobilienfonds von H.I.G. investieren in Aufwertungsobjekte, die von verbesserten Asset-Management-Verfahren profitieren können.
  • H.I.G. Infrastructure konzentriert sich auf Investitionen mit Wertsteigerungspotenzial sowie Core-Plus-Investitionen im Infrastruktursektor.

Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.

*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen eingeworbenen Kapital.

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H.I.G. Capital Hong Kong, Ltd.

Suite 3106, 31. Etage, Alexandra House

18 Chater Road, Central

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Telefon: +852 2707 5000

hig.com

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.