TAIPEI, 20. August 2026 /PRNewswire/ -- GIGABYTE präsentiert seine Gaming-Marke AORUS auf der gamescom 2026 unter dem Motto „AORUS INFINITY". Der Messestand wird zu einem immersiven Gaming-Erlebnisbereich, in dem Besucher aktuelle Spieletitel auf KI-Gaming-Laptops, OLED-Gaming-Monitoren und PC-Systemen erleben können. Gleichzeitig feiert die AORUS-INFINITY-Serie ihre gamescom-Premiere.
Angeführt wird die AORUS-INFINITY-Serie vom Motherboard X870E AORUS INFINITY NEXT, das über 3D-metallgedruckte Kühlkomponente und innovative Technologien verfügt. Gemeinsam mit den INFINITY-Grafikkarten der AORUS GeForce RTX™ 50-Serie, dem Gehäuse AORUS C510 GLASS INFINITY und neu vorgestellten Gaming-Peripheriegeräten bildet es ein aufeinander abgestimmtes System mit einer charakteristischen Designsprache.
Der mit AORUS-Hardware ausgestattete Gaming-Bereich zeigt das Zusammenspiel von Gaming und KI-Anwendungen. Der AORUS MASTER 16 AI Gaming-Laptop nutzt GiMATE, den KI-Assistenten von GIGABYTE, zur Echtzeitoptimierung. In Verbindung mit der AORUS RTX™ 5060 Ti AI BOX und deren GPU-Selektor lassen sich verfügbare Ressourcen je nach Anwendung Gaming- oder KI-Workloads zuweisen. Die Bildausgabe erfolgt über die OLED-Gaming-Monitore FO27Q28G und FO27Q24G, die OLED-Bildqualität mit taktischen Funktionen für kompetitives Gaming verbinden. Darüber hinaus zeigt AORUS verschiedene PC-Konfigurationen, darunter die STEALTH-Serie mit rückseitig angeordneten Anschlüssen für ein klares, elegantes Erscheinungsbild, die lifestyleorientierte WOOD-Serie sowie das Europadebüt der von der Anime-Kultur inspirierten Figur AORUS ARI.
AORUS präsentiert Capcoms „Street Fighter 6" und „PRAGMATA", Microsofts „Forza Horizon 6" sowie „Star Wars Zero Company™". Als offizieller Hardware-Partner der VALORANT Champions Tour (VCT) EMEA veranstaltet AORUS zudem eine eigene VALORANT-Challenge. Dabei können Besucher gegen einen Profispieler antreten und VCT-Aktionspreise gewinnen. Besucher können das gesamte Sortiment in der Koelnmesse, Halle 8, Stand C050, erleben.
Vor und während der gamescom veranstaltet AORUS außerdem Onlinekampagnen für Gamer weltweit. Dabei werden unter anderem ein X870E AERO X3D WOOD-Mainboard und ein MO27Q28GR OLED-Gaming-Monitor verlost. Zu den weiteren Kampagnen anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von GIGABYTE gehören der AORUS MEMBER DAY, GIGABYTE 40∞Your Infinity sowie My Perfect Setup. Folgen Sie @aorus_official auf Instagram, um weitere Informationen zu erhalten.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.