GAC Quark Electric Drive Technology erhält höchste Auszeichnung auf der Genfer Erfindermesse

25.09.2026

GUANGZHOU, China, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Die Ergebnisse der 51. Internationalen Erfindermesse in Genf wurden bekannt gegeben. Das gemeinsam mit der GAC Group entwickelte Projekt „Key Precision Manufacturing Technologies and Applications for Low-Loss Stator Cores Based on Ultra-Thin Amorphous Materials" („Wichtige Präzisionsfertigungstechnologien und Anwendungen für verlustarme Statorkerne auf Basis ultradünner amorpher Werkstoffe") wurde mit der höchsten Auszeichnung der Messe, der Goldmedaille mit den Glückwünschen der Jury, geehrt. Die Auszeichnung wird unter den Goldmedaillengewinnern vergeben und setzt die einstimmige Zustimmung der Jury voraus.

Für Nutzer von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben hängt die Reichweite nicht nur von der Batteriekapazität ab, sondern auch davon, wie effizient jede Energieeinheit genutzt wird. Durch das Aufbringen eines ultradünnen amorphen Materials auf den Statorkern des Motors reduziert GAC die Energieverluste im Motor, sodass mehr Leistung für den Antrieb des Fahrzeugs genutzt werden kann. Der mit dieser Technologie ausgestattete Quark Electric Drive 2.0-Motor erreicht einen Spitzenwirkungsgrad von 99,03 %, während das elektrische Antriebssystem einen CLTC-Betriebswirkungsgrad von 94,184 % erreicht. Bei gleicher Batteriekapazität lässt sich die Reichweite um 30 bis 50 Kilometer verlängern, sodass Nutzer mit derselben Energiemenge weiter fahren können und im Alltag mehr Vertrauen in die Reichweite haben.

Die Technologie wurde zunächst bei Modellen für den chinesischen Markt eingesetzt, darunter der AION N60, der AION RT des Modelljahres 2027 und der AION i60 des Modelljahres 2027. Da diese Technologie zunehmend in die Serienproduktion Einzug hält, wird GAC ihren Einsatz auf weitere Modelle ausweiten und so die Fortschritte in der hocheffizienten Elektroantriebstechnologie in greifbare Vorteile hinsichtlich Effizienz und Reichweite für die Nutzer im Alltagsverkehr umsetzen.

GAC Quark Electric Drive Technology Wins Top Honor at Geneva Inventions Exhibition

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.