AKRON, Ohio, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Mit Wirkung für alle Lieferungen ab dem 15. September 2026 oder gemäß den vertraglichen Bestimmungen kündigt Flexsys eine Preiserhöhung für alle Qualitäten und Verpackungsarten von Insoluble Sulfur um bis zu 20 % in allen Regionen der Welt an. Diese Preiserhöhung spiegelt den anhaltenden Kostenanstieg infolge der laufenden geopolitischen Ereignisse im Nahen Osten wider.
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Flexsys ist ein weltweit tätiges Unternehmen für Spezialchemikalien und Materialtechnologie, das eine Reihe von Reifenadditiven entwickelt und herstellt. Ziel ist es, Reifenherstellern zu ermöglichen, die Reifenleistung und die Fertigungsproduktivität zu steigern und gleichzeitig durch Innovationen die Nachhaltigkeit zu verbessern. Von unserem Hauptsitz in Akron, Ohio, aus und mit Produktionsstätten in Nord- und Südamerika, Europa und Asien setzt sich unser globales Team für den Erfolg unserer Kunden ein.
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Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.
Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.
Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.
Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.