FITUEYES fragt auf der IFA 2026: Hat der wandmontierte Fernseher ausgedient?

27.08.2026

„In Between" verwandelt den IFA-Messestand in ein immersives Design-Erlebnis, das hinterfragt, wie sich Technologie in das moderne Zuhause einfügt

BERLIN, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Warum richten wir unsere Wohnungen immer noch nach Bildschirmen aus?

FITUEYES IFA 2026 Invitation

Auf der IFA Berlin 2026 vom 4. bis 8. September stellt FITUEYES diese Frage in den Mittelpunkt eines immersiven Messeerlebnisses, das eine der gängigsten Annahmen im Bereich Home Entertainment hinterfragt: dass der Fernseher an einem festen Platz stehen sollte.

Am Stand H22-105 in Halle 22 präsentiert die Premium-Marke für audiovisuelle Möbel „In Between" – eine designorientierte Umgebung, die untersucht, was passiert, wenn Bildschirme, Klang und Technologie als Teil des Zuhauses betrachtet werden und nicht als Geräte, denen das Zuhause Platz machen muss.

Anstatt die IFA als traditionelle Produktpräsentation zu betrachten, verwandelt FITUEYES seinen Stand in etwas, das eher einem zeitgenössischen Design-Showroom gleicht. Architektonische Strukturen, offene Räume und kuratierte Installationen aus audiovisuellen Möbeln laden die Besucher dazu ein, verschiedene Arten des Lebens mit Technologie zu erkunden – und die Beziehung zwischen dem Bildschirm, dem Raum und den Menschen, die beides nutzen, neu zu überdenken.

Die Idee geht von einer einfachen Frage aus: Muss der Bildschirm den Raum noch immer bestimmen?

Seit Jahrzehnten diktiert die Fernsehwand, wo das Sofa steht, wo sich die Menschen versammeln und letztlich, wie ein Wohnraum organisiert ist. Das Konzept „In Between" von FITUEYES untersucht eine Alternative, bei der sich audiovisuelle Möbel bewegen, anpassen und natürlicher in sich verändernde Lebensstile integrieren lassen.

Der Messestand setzt diese Idee in mehrere wiedererkennbare Umgebungen um, darunter Home Cinema, Music Corner und Living Space. Anstatt Produkte isoliert zu präsentieren, zeigt jede Umgebung audiovisuelle Möbel, die als Teil einer kompletten Inneneinrichtung fungieren.

Home Cinema untersucht, wie sich Großbild-Unterhaltung integriert anfühlen kann, anstatt aufgedrängt zu wirken. Music Corner verlagert den Fokus von den Bildschirmen auf die Rituale und die Atmosphäre des Musikhörens. Living Space betrachtet eine flexiblere Beziehung zwischen Technologie und Alltag, bei der der Raum nicht dauerhaft um ein einzelnes Gerät herum organisiert sein muss.

Für die anwesenden Medienvertreter wird FITUEYES das Konzept mit einer speziellen Medienführung vor Ort unterstützen, bei der Journalisten und Kreative durch die verschiedenen Umgebungen und das dahinterstehende Design-Denken geführt werden. Die Tour soll breitere Diskussionen über sich wandelnde Sehgewohnheiten, flexibles Wohnen, audiovisuelle Möbel als aufstrebende Designkategorie und die zunehmend verschwimmende Grenze zwischen Verbrauchertechnologie und Innenarchitektur anregen.

Diese Grenze ist das Terrain hinter „In Between": zwischen Technologie und Ästhetik, Funktion und Emotion, Struktur und Bewegung.

Und vielleicht, irgendwo dazwischen, eine andere Art von Wohnzimmer.

Medienvertreter und Besucher können FITUEYES „In Between" auf der IFA Berlin 2026 vom 4. bis 8. September am Stand H22-105 in Halle 22 erleben.

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/fitueyes-fragt-auf-der-ifa-2026-hat-der-wandmontierte-fernseher-ausgedient-302861129.html

Other news

Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.