Mit der neuen R7-Serie wird der EdgeEase™ Trimming Robot Arm eingeführt, der eine der letzten manuellen Aufgaben in der robotergestützten Rasenpflege automatisiert.
BERLIN, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- ANTHBOT stellte auf der IFA 2026 die Serie R7 vor, den weltweit ersten Mähroboter, der ein echtes Zero-Edge-Mähen ermöglicht. Auf Basis des EdgeEase™ Trimming Robot Arm automatisiert der R7 die Aufgabe, die Rasenmähroboter seit langem den Hausbesitzern überlassen haben: Sauberes Trimmen entlang von Mauern, Zäunen und Blumenbeeten ohne manuelle Nachbesserungen.
Ein Roboterarm für das automatisierte Kantenschneiden
EdgeEase™ nutzt spezielle LiDAR- und Kamerasensoren, um die Rasengrenzen kontinuierlich zu erfassen und den Schneidarm automatisch anzupassen, während sich der R7 bewegt. Er folgt unregelmäßigen Kanten entlang von Wänden, Zäunen und Blumenbeeten und sorgt so für einen lückenlosen Schnitt ohne manuelles Eingreifen.
„Echte Gärten sind selten flach, einfach oder perfekt geformt", sagte Gavin Guo, CEO von ANTHBOT. „Mit dem R7 wollen wir mehr von der Arbeit automatisieren, die Hausbesitzer noch selbst erledigen müssen, damit sie weniger Zeit mit der Pflege ihres Rasens verbringen und mehr Zeit damit haben, ihren Garten zu genießen."
Für komplexes Gelände konzipiert
Der R7 wurde für anspruchsvolle Gärten entwickelt und verfügt über ein Allradantriebssystem mit sechs Motoren, bestehend aus vier Antriebsmotoren und zwei unabhängigen Lenkmotoren. Er bewältigt Steigungen von bis zu 40° (84 %) und vertikale Hindernisse von bis zu 6 cm (2,4 Zoll).
Ein 270-Wh-Akku und eine 36-V-Plattform ermöglichen eine tägliche Mähleistung von bis zu 4.000 m², während die Schnellladefunktion den Akku in nur 60 Minuten wieder auflädt. Zwei schwimmend gelagerte Mähscheiben passen sich unebenem Boden an und sorgen so für ein gleichmäßiges Mähergebnis auch in anspruchsvollem Gelände.
Intelligentere Navigation und Sicherheit
Die HoloSense™-Fusion-Navigation kombiniert zwei LiDAR-Sensoren, PPP-RTK und KI-Bildverarbeitung für die Positionsbestimmung und Umgebungswahrnehmung in komplexen Außenbereichen. Der R7 kombiniert zudem die Erkennung von Infrarot-Wärmesignalen mit kamerabasierter Erkennung, um Tiere wie beispielsweise im Gras versteckte Igel zu identifizieren.
Auf der IFA 2026 können Besucher Live-Demonstrationen der autonomen Navigation, des Befahrens von Steigungen, der Hindernisbewältigung und des robotergestützten Kantenschnitts mit EdgeEase™ erleben.
Der ANTHBOT der R7-Serie wird während der gesamten IFA 2026 in Halle 11.1, Stand 117, zu sehen sein. Details zu Verfügbarkeit, Preisen und regionalen Markteinführungen werden separat bekannt gegeben.
Informationen zu ANTHBOT
ANTHBOT vereinfacht die Rasenpflege im privaten Bereich durch KI-gestützte Automatisierung und fortschrittliche Navigation. Die Marke ist in über 30 Ländern vertreten und gehört zu den meistverkauften Marken für Mähroboter auf Amazon Germany sowie zu den vertrauenswürdigen Partnern führender europäischer Einzelhändler, darunter BAUHAUS, Boulanger, Elkjøp, Salling Group und Landi. Weitere Informationen finden Sie auf anthbot.com.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.