WIEN, 15. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Am 13. Oktober hielt John Cai, Vice President der Produktlinie für Datenkommunikation bei Huawei, auf dem „Net5.5G Intelligent IP Network Summit" im Rahmen der UBBF 2026 eine Grundsatzrede, in der er die künstliche Intelligenz (KI) als entscheidende Chance in einer ungewissen Zukunft hervorhob. Er wies darauf hin, dass der flächendeckende Einsatz der NG-WAN-Lösung den Beginn der umfassenden Kommerzialisierung von NG-WAN markiere. Er erklärte, Huawei hoffe auf eine Zusammenarbeit mit den Akteuren der Branche, um kontinuierlich eine sichere und widerstandsfähige Grundlage zu stärken und gemeinsames Wachstum im Zeitalter der KI voranzutreiben.

Sicherheit und Resilienz: Mehrschichtige Verteidigung
Die NG-WAN-Lösung von Huawei bildet ein mehrschichtiges Sicherheitssystem, das sich über die Geräte-, Verbindungs- und Diensteebene erstreckt. Auf der Geräteebene läuft die innovative RDR-Lösung von Huawei – gestützt auf unabhängige Threat Protection Units (TPUs) und einen multimodalen Algorithmus zur Verhaltensanalyse – isoliert vom Router-Betriebssystem, um über 95 % der Bedrohungen zu erkennen und APTs innerhalb weniger Minuten aufzuspüren. Auf der Datenebene ermöglichen Huaweis firmeneigene NP-Technologie und der intelligente Algorithmus zur Flussidentifizierung eine 1:1-Verkehrsprüfung, wodurch Angriffe innerhalb von Sekunden erkannt und DDoS-Risiken um 90 % reduziert werden. Während eines mehr als dreimonatigen Einsatzes bei einem führenden chinesischen Netzbetreiber haben die TPUs 324 Angriffe aus acht Ländern abgewehrt.
Auf der Verbindungsschicht wird der PQC-Algorithmus auf allen Huawei-Geräten in allen Anwendungsszenarien unterstützt, wodurch die Verschlüsselungsleistung um 40 % gesteigert wird. Die branchenweit erste integrierte QKD-Lösung ermöglicht eine Dreikanal-Integration, wodurch die Kosten für den Netzausbau um 60 % gesenkt und die bisherige Übertragungsreichweitengrenze von 80 km überwunden werden. Vor kurzem haben Huawei und ein Netzbetreiber in Macau das weltweit erste quantensichere Zielnetzwerk vorgestellt, was zu einem Anstieg der Umsätze im Bereich der Standleitungen um 50 % geführt hat.
Auf der Dienstebene verkürzt das „1+4"-Mehrschichtschutzkonzept die Reaktionszeit auf DDoS-Angriffe an der Netzwerkgrenze von 1 Minute auf unter 5 Sekunden. Es verbessert die Erkennung unbekannter Bedrohungen um 15 %, erreicht eine Erkennungsrate von 100 % bei Ransomware und verkürzt die Bearbeitungszeit von Bedrohungen über das CT-SOC auf unter 30 Minuten.
Verlustfreie Recheneffizienz: Token-Produktivität freisetzen
Da KI zunehmend in Kerngeschäftsbereiche vordringt, reagiert intelligentes Computing äußerst empfindlich auf Paketverluste – bereits ein Verlust von nur 0,1 % kann die Recheneffizienz um bis zu 55 % verringern. Die NG-WAN-Lösung von Huawei nutzt AI Fabric, um die Rechenleistung durch Netzwerkoptimierungen zu steigern: Die vereinfachte zweischichtige Multi-Plane-Architektur vervierfacht die Netzwerkskalierbarkeit und reduziert gleichzeitig den Hardware-Bedarf um 30 %. Das netzwerkweite NPLB erreicht eine Verbindungsauslastung von 98 % und steigert die Trainings- und Inferenzleistung um über 7 %. Im Hinblick auf die Synergie zwischen Rechenleistung und Netzwerk erzielt der verlustfreie Starnet-Algorithmus bei einer Übertragungsstrecke von 1.000 km einen Paketverlust von null bei einer Fernrechenleistungseffizienz von über 96 %. Dies ermöglicht es Netzbetreibern, ein Erlebnis wie vor Ort zu bieten und damit die Monetarisierung im ToB-Bereich zu beschleunigen. Die Lösung wurde von einem chinesischen Netzbetreiber zur Unterstützung eines Gesundheitsprojekts eingesetzt, wodurch die Rechenkosten der Krankenhäuser um 30 % gesenkt und gleichzeitig der ARPU für Standleitungen verfünffacht werden konnten.
Netzwerkautonomie: AN L4 in vier Szenarien
Die autonome Netzwerkarchitektur „One Map, One Brain" von Huawei erreicht AN L4 in den Bereichen Fehlerbehandlung, Netzwerkänderungen, Netzwerkoptimierung und Sicherheitsschutz. Eine geschlossene Automatisierung wird für Netzwerkänderungen erreicht, die Konfigurationsprüfung, Simulation und Vergleich umfassen. Die Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen die Erkennung von Eindringversuchen, die Rückverfolgung von Angriffen sowie die Sperrung mit einem Klick innerhalb weniger Minuten.
Huawei hat mehreren Netzbetreibern dabei geholfen, das Autonomiestufe L4 zu erreichen, wobei ein südafrikanischer Netzbetreiber als weltweit erster dieses Autonomieniveau in einem IP-Netzwerk erreicht hat.
Weltweit haben über 60 Netzbetreiber die NG WAN-Lösung implementiert. Durch kontinuierliche Innovationen in den Bereichen verlustfreie Recheneffizienz, mehrschichtige Sicherheit und Netzwerkautonomie verlagert die Lösung die KI-Strategien der Netzbetreiber von der Effizienzoptimierung hin zur Wertschöpfung und schafft damit eine sichere, widerstandsfähige Netzwerkgrundlage für das KI-Zeitalter.
Mit Blick auf die Zukunft wird Huawei gemeinsam mit Branchenpartnern daran arbeiten, die weltweite Einführung der NG-WAN-Lösung voranzutreiben und so zum Aufbau sicherer, widerstandsfähiger, intelligenter und effizienter Trägernetze der nächsten Generation beizutragen, um das Wachstum der Netzbetreiber im KI-Zeitalter voranzutreiben.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.