Die 18. Ausgabe der Internationalen Obst- und Gemüsemesse findet vom 6. bis 8. Oktober im Messezentrum IFEMA in Madrid statt.
MADRID, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Vom 6. bis 8. Oktober wird die Fruit Attraction Madrid erneut zum weltweit führenden Treffpunkt für die Obst- und Gemüsebranche machen. Die von IFEMA MADRID und FEPEX (Spanischer Verband der Erzeuger und Exporteure von Obst, Gemüse, Blumen und lebenden Pflanzen) organisierte Messe ist bereits vor der Eröffnung zu über 90 % ausgebucht . Diese Informationen wurden von der Direktorin der Fruit Attraction María José Sánchez während der Präsentation der 18. Ausgabe in Anwesenheit von Cecilio Peregrín und Ignacio Antequera, Präsident bzw. Direktor der FEPEX, und María Naranjo, Direktorin für die Lebensmittelindustrie bei ICEX (Spanisches Institut für Außenhandel) mitgeteilt.

Die bisher gebuchte Nettoausstellungsfläche beträgt 72.000 m2, nur 2.000 m2 unter der Gesamtbelegung des Vorjahres liegt; Unternehmen aus 63 Ländern haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Insgesamt sind die Prognosen für die nächste Ausgabe sehr optimistisch: Es werden mehr als 2.500 ausstellende Unternehmen, 80.000 m2 Ausstellungsfläche für frisches Obst und Gemüse sowie mehr als 121.000 Fachbesuchern aus 150 Ländern erwartet.
Die Die Fruit Attraction 2026 wird sich über 10 Hallen (mit einer Gesamtfläche von über 162.000 m²) erstrecken und dabei die Aufteilung und Sektoreneinteilung des Vorjahres beibehalten, um Fachbesuchern den Besuch zu erleichtern. In den ungeraden Hallen 3, 5, 7 und 9 werden das nationale Angebot sowie die Innova&Tech zu sehen sein. In den geradezahligen Hallen -4, 6, 8, 10, 12 und 14 - wird das internationale Angebot aus Europa, Amerika, Afrika, Asien usw. zu sehen sein, ebenso wie der Bereich Fresh Food Logistics , der sich in Halle 4 befindet. Zusätzlich zum Ausstellungsangebot wird es in den meisten Hallen einen Bereich Auxiliary Industry geben, der die gesamte Wertschöpfungskette des Sektors abbildet.
Die Kartoffel wird in diesem Jahr das Schwerpunktprodukt sein, was ihren Status als strategischer Sektor für Ernährungssicherheit und gesunde Ernährung widerspiegelt.
Die Messe fördert erneut die Organic Tour, eine speziell ausgeschilderte Route innerhalb der Fruit Attraction, die den Unternehmen, die zertifizierte Bioprodukte anbieten, mehr Sichtbarkeit verschafft.
Darüber hinaus bietet die Fruit Attraction mit dem „International Buyers Programme" eine Plattform für internationale Werbung und Expansion. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung, ICEX und FEPEX werden im Rahmen dieses Programms 700 Großeinkäufer, Einkaufsleiter des Einzelhandels, Importeure und Großhändler aus mehr als 50 Ländern zur Veranstaltung eingeladen. In diesem Zusammenhang sticht auch das Programm „Gasteinfuhrländer" hervor, bei dem in diesem Jahr China und die Vereinigten Arabischen Emirate im Mittelpunkt stehen.
Zum dritten Mal in Folge wird Fruit Attraction die Best Stand Awards verleihen, gesponsert von WAH Show. In vier Kategorien werden die Stände ausgezeichnet, die durch ihre Kreativität, ihr Design und ihr Engagement für Nachhaltigkeit hervorstechen: Originellster Stand, Bestes Standdesign, Nachhaltigster Stand und Beliebtester Stand der Besucher.
Erneut veranstaltet die Fruit Attraction die Innovation Hubs Awards, mit denen das beste Projekt, Produkt oder die beste Dienstleistung für die Branche ausgezeichnet wird, wobei stets die Kriterien Innovation, Nachhaltigkeit, angewandte Technologie und Fachwissen berücksichtigt werden. Wie in den vergangenen Jahren werden alle Beiträge während der dreitägigen Messe im Bereich Innovation Hub ausgestellt.
Die Fruit Attraction wird erneut ein wichtiger Treffpunkt für den Wissensaustausch in ihren verschiedenen Foren sein und ein umfassendes Programm an Fachseminaren bieten, das eine breite Themenpalette abdeckt und hochkarätige Referenten sowie Teilnehmer versammelt. Auf dem Programm stehen u. a. der Avocado Congress und der Biofruit Congress.
Die von IFEMA MADRID und FEPEX organisierte Messe findet vom Dienstag, dem 6. Oktober, bis Donnerstag, dem 8. Oktober, im Messezentrum statt, jeweils von 9.30 bis 19.00 Uhr, am letzten Tag bis 17.00 Uhr.
Medienkontakte:
Lucas Farioli: lfarioli@ifema.es
Helena Valera: evalera@ifema.es
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Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.
Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.
Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.