— Anpfiff für das 4. Fußball-Freundschaftsspiel „Hello, Shenyang" für internationale Einwohner
SHENYANG, China, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Das 4. „Hello-Shenyang"-Freundschaftsfußballturnier für internationale Einwohner begann am 5. September an der Shenyang University und brachte internationale Einwohner zu einem Tag voller Sport und kulturellem Austausch zusammen.
Unter dem Motto „Das grüne Spielfeld verbindet Berge und Meere, vereinte Herzen versammeln die Welt" wurde die Veranstaltung von der Volksregierung der Stadt Shenyang ausgerichtet und gemeinsam vom Amt für auswärtige Angelegenheiten der Stadt, dem Verein für internationale Freundschaft der Stadt, dem Sportamt der Stadt und der Shenyang University organisiert, wobei der China Today Shenyang Salon als Kooperationspartner fungierte. An der Eröffnungsfeier nahmen Konsularbeamte sowie internationale Einwohner aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Bereichen teil; dabei hielt der stellvertretende Bürgermeister Zhao Wei eine Ansprache.
Vier Mannschaften traten gegeneinander an: eine Elite-Mannschaft von BMW, internationale Studententeams der Shenyang University und der Medizinischen Hochschule Shenyang sowie die jüngsten Teilnehmer der Shenyang Huimin Senior High School. Die Spiele zeichneten sich durch geschicktes Spiel, einen harten Wettkampf und starke Teamarbeit aus, während High-Fives und Umarmungen die echte Freundschaft unter den Spielern zum Ausdruck brachten.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem traditionelle chinesische Kulturdarbietungen präsentiert – Wing-Chun-Vorführungen und qipao-Modenschauen –, die den Gästen ein intensives Erlebnis des chinesischen Kulturerbes boten. Unterhaltsame Aktivitäten wie die Ultimate Football und Unity Challenge – allesamt Teambuilding-Übungen – sorgten für viel Gelächter und stärkten den Zusammenhalt unter den Teilnehmern.
Das 2023 ins Leben gerufene jährliche Turnier dient als fußballbasierte Plattform der Freundschaft für internationale Einwohner in Shenyang. Seit drei Jahren kommen Spieler unterschiedlicher Nationalitäten, Altersgruppen und Berufe aufgrund ihrer gemeinsamen Leidenschaft zusammen und erleben durch den Sport die Gastfreundschaft der Stadt sowie Chinas Offenheit. Fußball überbrückt sprachliche und kulturelle Gräben, bringt Freunde aus aller Welt zusammen und verkörpert den Geist einer „Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit".
Shenyang strebt nun sein Ziel an, sich zu einer internationalen Zentralstadt in Nordostasien zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt auf dem Aufbau als Drehscheibe für den internationalen Austausch und als Vorzeigestadt für Städtepartnerschaften liegt. Durch die Verbesserung der Dienstleistungen für internationale Einwohner stellt die Stadt sicher, dass ausländische Freunde Chancen nutzen, Karrieren aufbauen, eine hohe Lebensqualität genießen und ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickeln können. Mit Blick auf die Zukunft wird Shenyang weiterhin mehr Plattformen für den kulturellen und zwischenmenschlichen Austausch schaffen und internationale Freunde, die sich für die Stadt entscheiden, einladen, an ihrer Wiederbelebung teilzuhaben und gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.