LONDON, Sept. 23, 2026 /PRNewswire/ -- Constellation, a leading platform in European cold storage and logistics, has today announced the appointment of Abhy Maharaj as its next CEO, effective 1 October 2026.
Abhy will succeed the current CEO, Carlos Rodriguez, who will move to the Advisory Board and support Constellation's M&A strategy.
Constellation Chair Nils S Andersen said: "On behalf of the board I would like to thank Carlos for his visionary leadership of Constellation over the last four years where the company has grown to become a European leader through acquisitions and developing new capacities in cooperation with our customers and market needs. We are delighted that he will join the board and continue to support our journey. Since joining in February 2025 as Chief Commercial Officer, Abhy has demonstrated his qualities in understanding the markets, engaging with customers, as well as leading the transformation and integration work. With his industry experience, he will provide competent leadership of Constellation during the next phase, where focus will continue to be on customer needs, growth opportunities and strengthening the operating platform. The board looks forward to the cooperation under his leadership."
Carlos Rodriguez said: "I am delighted with Abhy's appointment. He has proven to be an innovative, collaborative and results focused leader with a track record in growing businesses, transformation and operational excellence, together with automation and technology capabilities. Abhy is best positioned and has the Advisory Board's full support to successfully implement the company's strategic plan, I wish Abhy all the best. I would like to thank all Constellation employees for their outstanding support and commitment over the past four years."
Abhy said: "It is an honour and privilege to succeed Carlos as CEO of Constellation. Thanks to his leadership, Constellation is well positioned for the future with a cohesive culture and sound growth pipeline. As incoming CEO, I am committed to leading the talented and hard-working people who make Constellation a great company and continue to generate long-term value. I look forward to continuing our close collaboration with our customers and suppliers to improve the European cold chain market."
Before joining Constellation, Abhy held board and executive roles at NewCold Coöperatief, a developer and operator of highly automated cold storage warehousing. Prior to that, he spent 11 years in senior executive positions at Fonterra Cooperative Group, the world's largest dairy exporter with sales in 130 countries.
About Constellation: Constellation has become Europe's leading independent cold storage and logistics provider with a presence in ten European countries, 1.2 million pallet positions of capacity and several expansion projects under implementation. The company is committed to its vision to be Europe's most trusted logistics partner while maintaining its core values of Trust, Excellence, Entrepreneurship, and One Team.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.