YANTAI, China, 7. September 2026 /PRNewswire/ -- CelluPro, ein auf serumfreie Zellkulturmedien und Bioprozesslösungen spezialisiertes Biotechnologieunternehmen, hat die EXCiPACT™-GMP-Zertifizierung für pharmazeutische Hilfsstoffe (PAMs) erhalten und ist damit der erste chinesische Anbieter von Zellkulturmedien, der die EXCiPACT™-Zertifizierung erhalten hat.
EXCiPACT™ ist ein international anerkanntes Zertifizierungssystem für pharmazeutische Hilfsstoffe, das GMP-Anforderungen für Materialien festlegt, die in der biopharmazeutischen Herstellung verwendet werden. Die Zertifizierung bietet einen unabhängigen Rahmen für die Bewertung des Qualitätsmanagements, der Herstellungskontrollen, der Rückverfolgbarkeit und der Praktiken in der Lieferkette. Für Anbieter von Zellkulturmedien stellt die EXCiPACT™-Zertifizierung einen international anerkannten Standard für die GMP-konforme Herstellung und das Qualitätsmanagement dar.
Die Zertifizierung stärkt das etablierte cGMP-konforme Qualitätssystem von CelluPro, das zudem durch die Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 13485, ISO 14001, ISO 45001 und ISO 22301 unterstützt wird, welche die Bereiche Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitsschutz sowie Geschäftskontinuität abdecken. Zusammen untermauern diese Zertifizierungen die Qualitäts- und Nachhaltigkeitspraktiken von CelluPro bei der Betreuung biopharmazeutischer Partner weltweit.
Da die biopharmazeutische Innovation weiter zunimmt, schreiten immer mehr Entwicklungsprojekte von der frühen Forschung und Prozessentwicklung hin zur klinischen und kommerziellen Herstellung voran. Infolgedessen kommen Zellkulturmedien in einem immer breiteren Spektrum von Entwicklungs- und Herstellungsaktivitäten zum Einsatz, was zu einer wachsenden Nachfrage nach Medien führt, die während der Entwicklung eine gleichbleibende Leistung gewährleisten und gleichzeitig die Anforderungen an Qualität, Skalierbarkeit, Rückverfolgbarkeit und die regulatorischen Vorgaben der späteren Produktionsphasen erfüllen.
Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Formulierung von Zellkulturmedien und der Upstream-Bioprozessierung entwickelt CelluPro Produkte für ein breites Spektrum biopharmazeutischer Anwendungen und Zellkulturprozesse. Die Produktionsplattform des Unternehmens unterstützt die Herstellung von Zellkulturmedien von der Prozessentwicklung bis hin zur klinischen und kommerziellen Fertigung, mit Anwendungen wie der Produktion von rekombinanten Proteinen und Antikörpern auf CHO-Basis, der Produktion von Proteinen und viralen Vektoren auf HEK293-Basis sowie der Zell- und Gentherapie.
CelluPro hat drei kommerzielle Produktionsprojekte für globale multinationale Partner unterstützt und verfügt über Erfahrung bei der Begleitung kommerzialisierter biopharmazeutischer Produkte sowohl im Rahmen von FDA-BLA- als auch von EMA-Zulassungsanträgen.
Da die globale biopharmazeutische Industrie ihre Anforderungen an die Prozessentwicklung und Herstellung kontinuierlich diversifiziert, baut CelluPro seine Produktions- und internationalen Lieferkapazitäten aus, um biopharmazeutischen Herstellern weltweit eine zusätzliche Bezugsquelle für Zellkulturmedien in GMP-Qualität und größere Flexibilität bei der globalen Beschaffung zu bieten.
Erfahren Sie mehr über CelluPro und seine GMP-konformen Zellkulturmedien: www.cellupro.com
CelluPro, Ltd.
info@cellupro.com
+86 535-3573434
Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.