Branchenexperten untersuchen, wie vernetzte Technologien, Echtzeitdaten und KI den Energieverbrauch der Haushalte neu gestalten.
BERLIN, 4. September 2026 /PRNewswire/ -- Auf der IFA 2026, BLUETTI , brachte das Unternehmen Experten von BSW-Solar, der Shelly Group, Flatpeak und dem pv magazine zu einer Podiumsdiskussion zusammen, bei der die Zukunft der Energieversorgung für Privathaushalte erörtert wurde.
Unter dem Motto – „Energie. Wert. Zukunft – Von der Stromversorgung zu einer intelligenteren Lebensweise": Im Rahmen dieser Podiumsdiskussion wurde erörtert, wie Solarenergie, Energiespeicher, Smart-Home-Geräte, Echtzeitdaten und künstliche Intelligenz einzelne Produkte in intelligente, vernetzte Energiesysteme für den Haushalt verwandeln.
Vom Verbraucher zum aktiven Akteur im Energiesektor
Die Podiumsdiskussion verdeutlichte, wie Balkon-Solaranlagen, Speichersysteme für Privathaushalte und Smart-Home-Technologien es Haushalten ermöglichen, Energie näher am Ort des Verbrauchs zu erzeugen, zu speichern und zu verwalten. Die Redner betonten die Notwendigkeit offener Integrationsstandards, eines zuverlässigen Datenaustauschs und förderlicher marktpolitischer Rahmenbedingungen, um die Einführung voranzutreiben.
„Die Energiewende wird zunehmend Teil des Alltags, wobei die Haushalte eine aktivere Rolle bei der Erzeugung, Speicherung und Verwaltung ihrer eigenen Energie übernehmen", sagte Thomas Seltmann, Referent für Solartechnik und Speichertechnik beim BSW-Solar. „Um dieses Potenzial in großem Maßstab auszuschöpfen, brauchen wir Lösungen, die sich leicht integrieren lassen und von einem offenen und zuverlässigen Energie-Ökosystem unterstützt werden. Um die Verbrauchersicherheit und die Rechtssicherheit für Anbieter zu gewährleisten, brauchen wir zudem klare, praxisorientierte Sicherheitsstandards – wie beispielsweise die Ende 2025 veröffentlichte Produktnorm für steckbare Solargeräte."
„Der nächste Schritt im Bereich Smart Energy besteht nicht einfach darin, mehr Geräte anzuschließen, sondern dafür zu sorgen, dass diese nahtlos zusammenarbeiten", sagte Mircho Mirev, Leiter des Bereichs Integrationen bei der Shelly Group. „Offene Schnittstellen, ein zuverlässiger Signalaustausch und die Ausfallsicherheit der Systeme sind unerlässlich, um ein wirklich intelligentes Energie-Ökosystem zu schaffen."
„Eine Heim-Batterie ist nur so intelligent wie das Preissignal, auf das sie reagiert", sagte Tom Hibbard, Mitbegründer und Vertriebsleiter bei Flatpeak. „Durch die Anbindung der BLUETTI- -Systeme an Echtzeit-Stromtarifdaten laden diese dann auf, wenn der Strom am günstigsten und am umweltfreundlichsten ist, und entladen sich, wenn dies nicht der Fall ist – ohne dass sich der Haushalt darum kümmern muss."
Die Podiumsdiskussionsteilnehmer erörterten zudem, wie Echtzeitdaten und KI das Energiemanagement im Haushalt vorausschauender und automatisierter gestalten können.
„Ein Haushalt, der eine Solaranlage und einen Speicher oder auch nur einen eigenständigen Speicher installiert, erlebt plötzlich diesen ‚Aha-Moment', in dem ihm sein Energieverbrauch, die Einsparmöglichkeiten und ein umfassenderes Verständnis der Energiewelt bewusst werden." „Die Branche hat nun die Chance, echten Mehrwert zu schaffen", sagte Tristan Rayner, Experte für Energiefragen bei sowie beim „pv magazine" und bei „ESS News".
Die Diskussion spiegelte die Vision von BLUETTI wider, wonach der Balkon als Ausgangspunkt für ein vernetztes, intelligentes und skalierbares Energie-Ökosystem für den Haus dient.
Informationen zu BLUETTI
Seit 2013 ist BLUETTI ein technologischer Vorreiter im Bereich der sauberen Energie und bietet maßgeschneiderte Stromversorgungslösungen für den Verbraucher-, Haushalts- sowie den Gewerbe- und Industriesektor an. Mit interner Forschung und Entwicklung sowie eigener Fertigung und einem wachsenden Patentportfolio setzt BLUETTI in der Branche immer wieder neue Maßstäbe in Sachen Leistung, Sicherheit und Nachhaltigkeit und unterstützt damit über 3,5 Millionen Nutzer in mehr als 120 Ländern.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.