Biosidus erweitert seine Produktionskapazitäten für Biologika und stärkt seine weltweiten Lieferkapazitäten für Agalsidase beta

27.08.2026

BUENOS AIRES, Argentinien, 27. August 2026 /PRNewswire/ -- Biosidus, ein argentinisches Biotechnologieunternehmen mit mehr als vier Jahrzehnten Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Biosimilar-Arzneimitteln, gab bekannt, dass seine neue Bioreaktor-Anlage nun in Betrieb genommen wurde. Damit wird die Produktionskapazität des Unternehmens für Biologika erhöht und seine Fähigkeit gestärkt, eine potenzielle internationale Nachfrage zu bedienen.

Biosidus works to improve people's quality of life.

Die Erweiterung stärkt die industrielle Plattform von Biosidus zu einer Zeit, in der die Gesundheitssysteme zunehmend Wert auf Produktionssicherheit, Kontinuität der Behandlung und vielfältige Bezugsquellen für komplexe biologische Arzneimittel legen.

Das in Argentinien entwickelte und hergestellte Agalsidase beta von Biosidus, eine Biosimilar-Enzymersatztherapie zur Behandlung der Fabry-Krankheit, stellt einen bedeutenden Meilenstein für die Biotechnologie-Plattform des Unternehmens und dessen zunehmende Ausrichtung auf Therapien für seltene Krankheiten dar.

Mit zusätzlichen Produktionskapazitäten stärkt Biosidus seine internationale Lieferfähigkeit und ist bereit, mit Partnern und Gesundheitsbehörden zusammenzuarbeiten, um nachhaltige und zuverlässige Bezugsquellen für Agalsidase beta zu evaluieren.

„Die Kontinuität der Behandlung ist für Patienten mit seltenen und chronischen Erkrankungen besonders wichtig. Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten unterstreicht unser Engagement, die biotechnologischen Kompetenzen von Biosidus den Gesundheitssystemen zur Verfügung zu stellen, die einen nachhaltigen und zuverlässigen Zugang zu hochwertigen biologischen Arzneimitteln anstreben", erklärte Mario Koch, Director of Rare Diseases.

Nach der Markteinführung von Agalsidase Beta in Argentinien im Jahr 2025 treibt Biosidus die internationale Expansion seines Programms voran und ist bereit, außergewöhnliche Lieferanforderungen in Märkten zu prüfen, in denen die geltenden Zulassungsverfahren dies zulassen.

Die neue Bioreaktorkapazität ist Teil der umfassenderen Strategie von Biosidus, wissenschaftliche Kompetenzen, lokale Produktion, industrielle Investitionen und internationale Expansion zu kombinieren, um den Zugang zu komplexen biologischen Therapien zu verbessern.

Informationen zu Biosidus

Biosidus ist ein argentinisches Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Biosimilar-Arzneimitteln spezialisiert hat. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Biotechnologie und einer Präsenz auf internationalen Märkten entwickelt und produziert das Unternehmen komplexe biologische Arzneimittel für verschiedene Therapiebereiche.

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.