Arctech Strengthens Central Asia Presence with 425 MW of New Solar Projects

11.08.2026

KUNSHAN, China, Aug. 11, 2026 /PRNewswire/ -- Arctech, a global leader in solar tracking and mounting solutions, has secured 425 MW of new utility-scale projects across Central Asia, including a 325 MW SkyLine II project in Kyrgyzstan and a 100 MW SkyLine II project in Kazakhstan. These new projects further strengthen Arctech's presence in the region and build on its track record in one of the world's fastest-growing renewable energy markets.

Arctech Secures 425 MW SkyLine II Solar Tracker Projects Across Central Asia

From frost-heave soils and gravel areas to challenging terrain and varying geological conditions, the region presents demanding requirements for solar project design and execution.

In Kyrgyzstan, the 325 MW project faces frost-heave soils, gravel areas and complex terrain, creating challenges for both foundation design and on-site construction. Arctech developed a customized foundation solution tailored to the local ground conditions, while SkyLine II's terrain adaptability helped accommodate the complex terrain. Extensive pre-assembly and optimized construction planning further streamlined on-site installation and improved efficiency.

In Kazakhstan, the 100 MW project is situated in an environment characterized by frost-heave soils and varying geological conditions. Arctech applied site-specific engineering optimization and foundation verification to ensure the tracking system and foundations were well matched to the local ground conditions, while tailored delivery planning supported efficient project execution.

Together, these projects demonstrate Arctech's ability to combine terrain-adaptive tracking technology with site-specific engineering solutions, enabling reliable solar deployment across diverse and challenging environments.

The latest awards add to Arctech's growing track record in Central Asia. To date, the company has delivered more than 3.5 GW of solar tracking and mounting systems across the region, including more than 700 MW in Kyrgyzstan and more than 900 MW in Kazakhstan. Backed by its Eurasia team, deep localized engineering expertise and long-standing partnerships, Arctech continues to build strong capabilities to serve the region's evolving solar market.

As Central Asia accelerates its renewable energy transition, demand for reliable and adaptable utility-scale solar solutions is expected to continue growing. Moving forward, Arctech remains committed to deepening its regional expertise and collaborating closely with customers and partners to support the region's long-term clean energy goals.

About Arctech

Arctech is a leading provider of solar tracking systems, smart mounting solutions, and integrated energy solutions. For more information about Arctech, visit: https://en.arctechsolar.com/

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.