CHATSWORTH, Kalifornien, 18. August 2026 /PRNewswire/ -- Aitech, ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützten, robusten Embedded-Computing- und Konnektivitätssystemen für Verteidigungs- und Raumfahrtanwendungen, hat heute den neuen vollständig verwalteten 10/40-GbE-Ethernet-Switch/Router U-C6850 vorgestellt, eine SOSA®-konforme, flexible und sichere Hochgeschwindigkeits-Ethernet-Konnektivitätslösung für Militär- und Luft- und Raumfahrtsysteme.
Mit seinem ersten SOSA-konformen Ethernet-Switch/Router erweitert Aitech sein Portfolio an Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen für Militär- und Luft- und Raumfahrtplattformen und unterstützt damit einen modulareren, interoperableren und zukunftsfähigen Ansatz bei der Entwicklung von Verteidigungssystemen.
„Der neue, SOSA-konforme Ethernet-Switch U-C6850 bildet das erforderliche Hochgeschwindigkeits-Netzwerk für die Anbindung von Rechenressourcen, Sensoren und Kommunikationssystemen und unterstützt gleichzeitig die MOSA-Architekturen (Modular Open Systems Approach), die Verteidigungskunden benötigen", so Alex Trigoub, Produktmanager bei Aitech. „Durch die nahtlose Integration in offene Architekturen unterstützt der U-C6850 Kunden dabei, ältere Plattformen mit fortschrittlicher Netzwerktechnologie zu modernisieren, die Einführung neuer Technologien zu beschleunigen und die mit proprietären Systemen verbundenen Lebenszyklusrisiken zu verringern."
Der U-C6850 basiert auf einem fortschrittlichen und flexiblen Layer-2/Layer-3 (L2/L3) Ethernet-Switch und Paketprozessor und bietet für datenintensive Verteidigungsanwendungen eine Gesamtschaltkapazität von bis zu 320 Gbit/s mit Konfigurationen für bis zu 8 × 40-GbE- oder 32 × 10-GbE-Ethernet-Schnittstellen. Der neue U-C6850 ermöglicht einen schnellen Datenaustausch zwischen Rechen-, Sensor- und Kommunikationsnetzwerken und damit eine schnelle Video- und Datenverarbeitung mit geringer Latenz in modernen Sensorfusionsarchitekturen.
Neben seiner Netzwerkleistung unterstützt der U-C6850 die SWaP-C-Optimierung, indem er eine hohe Bandbreite und Portdichte bei relativ geringem Stromverbrauch bietet. So hilft er Rüstungsunternehmen und Systemintegratoren dabei, die Leistung zu maximieren und gleichzeitig Größe, Gewicht, Stromverbrauch und Lebenszykluskosten zu minimieren.
Der U-C6850 ergänzt den M622 10/40-GbE-Ethernet-Switch/Router im XMC-Formfaktor und bietet Aitech-Kunden damit je nach Anzahl der benötigten Ethernet-Ports und der Zielsystemarchitektur zwei SWaP-C-optimierte Formfaktoren für Hochgeschwindigkeits-Konnektivität: einen vollständig verwalteten Switch/Router im XMC-Formfaktor oder eine vollständig verwaltete, SOSA-konforme 3U-Platine.
Der neue robuste Ethernet-Switch/Router wurde für Militär- und Luft- und Raumfahrtplattformen entwickelt, die eine schnelle und zuverlässige Datenübertragung zwischen verteilten Missionssystemen und Hochleistungs-Rechenumgebungen erfordern und bei denen eine hohe Bandbreite und geringe Latenz entscheidend sind. Seine SOSA-konforme Architektur eignet sich besonders für Technologieaktualisierungs- und Modernisierungsinitiativen, bei denen Systemintegratoren die Netzwerk-, Sensorverarbeitungs- und Missionsrechnerkapazitäten bestehender Flugzeuge, Bodenfahrzeuge und Marineplattformen aufrüsten und gleichzeitig den Aufwand für Neukonstruktionen minimieren müssen.
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
Verfügbarkeit und technische Details
Der U-C6850 steht ab sofort für die Entwicklung von Missionssystemen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Aitech.
Informationen zu Aitech
Aitech Rugged Group, Inc. („Aitech") ist der weltweit erste unabhängige Innovator für offene COTS/MOTS-Systeme und bietet robuste Platinen und Subsysteme, die als Bausteine für integrierte Computing- und Netzwerklösungen dienen. Mit einem Portfolio aus SOSA-konformen SBCs, leistungsstarken, KI-fähigen GPGPUs und Ethernet-Switches ermöglicht Aitech Verteidigungskunden den Aufbau umfassender, leistungsstarker Mission-Computing-Architekturen aus einer Hand.
Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung bietet Aitech einsatzbewährte, individuell anpassbare Lösungen für den Einsatz zu Wasser, zu Lande, in der Luft und im Weltraum. Zu den Kunden zählen Airbus, BAE Systems, Boeing, Hindustan Aeronautics Limited (HAL), Israel Aerospace Industries (IAI), Larsen & Toubro Limited (L&T), Leonardo, Lockheed Martin, die NASA, Northrop Grumman, Rafael und Virgin Galactic.
Aitech hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit zuverlässigen und kosteneffizienten eingebetteten Systemen, die für anspruchsvollste Einsätze entwickelt wurden, eine bessere Zukunft zu gestalten. Weitere Informationen finden Sie auf www.aitechsystems.com.
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Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.
Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.
Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.
Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.